Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm für Wiesen, Weiden, Äcker und Wald
Artenreiche Kulturlandschaft schützen

Der Freistaat Bayern fördert den Erhalt und die Sicherung der artenreichen Kulturlandschaft unter anderem mit dem Vertragsnaturschutzprogramm Offenland.
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  • Der Freistaat Bayern fördert den Erhalt und die Sicherung der artenreichen Kulturlandschaft unter anderem mit dem Vertragsnaturschutzprogramm Offenland.
  • Foto: Siegmar Hartlaub, Landschaftspflegeverband Miltenberg
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Um die artenreiche und vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und zu sichern, gibt es das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm. Laut der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Miltenberg steht hier die nächste Förderperiode von 2022 bis 2026 an.

Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm „Offenland“
Im Offenland-Programm werden Fünf-Jahres-Verträge mit Landwirten oder anderen Bewirtschaftern abgeschlossen, die ihre ökologisch wertvollen Flächen extensiv und traditionell bewirtschaften möchten. Für vereinbarte Extensivierungsleistungen wie unter anderem Düngeverzicht, Einhaltung von vereinbarten Mähzeitpunkten sowie Bewirtschaftungserschwernisse erhält der Vertragspartner ein festgelegtes Entgelt, durch das der Bewirtschaftungsaufwand ausgeglichen werden soll. Antragsberechtigt sind Landwirte sowie sonstige Landbewirtschafter, die mindestens 0,3 Hektar selbst bewirtschaften und deren Flächen sich innerhalb einer naturschutzfachlich hochwertigen Gebietskulisse befinden. Die Mindestgröße eines Feldstückes beträgt hierbei 500 Quadratmeter.
Nähere Einzelheiten zum Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm „Offenland“ im Internet unter: www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/naturschutzfoerderung/vertragsnaturschutzprogramm/index.htm

Bayerisches Vertragsnaturschutz­programm „Wald“
Auch für Waldbesitzer – antragsberechtigt sind Eigentümer von Privat- und Körperschaftswald –, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Ziel ist es, die Vielfalt an geschützten und gefährdeten Arten- und Lebensräumen durch eine naturschutzorientierte Nutzung oder einen gänzlichen Nutzungsverzicht zu erhalten und zu entwickeln. Rund sechs Prozent des Privat- und Körperschaftswaldes sollen nach diesen Zielen gefördert werden. Da der Landkreis Miltenberg waldreich ist, gibt es eine große, potenziell förderfähige Waldfläche. Allerdings ist nicht jeder Wald förderfähig, sondern nur Laubwälder innerhalb einer festgelegten Förderkulisse. Bei der Einzelbaumförderung (Totholz und Biotopbäume) ist auch Nadelholz mit Einschränkungen förderfähig. Antragsteller wenden sich zwecks Abstimmung über die Förderkulisse und die Fördermöglichkeiten bitte rechtzeitig an die untere Naturschutzbehörde oder an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Nähere Einzelheiten zum Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm „Wald“ im Internet unter: www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/naturschutzfoerderung/vertragsnaturschutzprogramm_wald/index.htm

Der Zeitraum, in dem Anträge (VNP Offenland und Wald) gestellt werden können, wird jährlich neu festgelegt und rechtzeitig – voraussichtlich gegen Ende des Jahres – bekannt gegeben.

Info:
Für Fragen zu den Programmen stehen an der unteren Naturschutzbehörde als Ansprechpartner zur Verfügung:
„Offenland“ Alexander Brand, Tel.: 09371 501-331
E-Mail: Alexander.Brand@lra-mil.de
„Wald“ Ulrich Müller, Tel.: 09371 501-303
E-Mail: Ulrich.Mueller@lra-mil.de

Autor:

Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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