Viele Menschen tragen gemeinsam Verantwortung für die Kitzrettung
„Bambipreis“ 2021 geht nach Wörth

Freude über den „Bambipreis“ bei (von links) Nadja Koch (Kitzretter), Dominik Gernhart (Landwirtschaft), Ingrid Kempf (Kitzretter), Robert Seidel (Jagdpächter), Claudia Schuldt (Sparkasse), Hasso von Hünersdorff, Landrat Jens Marco Scherf, Doris Völker-Wamser und Bürgermeister Andreas Fath-Halbig. Schüler*innen aus Wörth präsentieren die Schilder, die an den Ortseingängen hängen sollen.
  • Freude über den „Bambipreis“ bei (von links) Nadja Koch (Kitzretter), Dominik Gernhart (Landwirtschaft), Ingrid Kempf (Kitzretter), Robert Seidel (Jagdpächter), Claudia Schuldt (Sparkasse), Hasso von Hünersdorff, Landrat Jens Marco Scherf, Doris Völker-Wamser und Bürgermeister Andreas Fath-Halbig. Schüler*innen aus Wörth präsentieren die Schilder, die an den Ortseingängen hängen sollen.
  • Foto: Winfried Zang
  • hochgeladen von Blickpunkt MIL

Dank der Initiative von Doris Völker-Wamser nimmt die Kitzrettung im Landkreis immer mehr Fahrt auf. Landwirtschaft, Jägerschaft, Schulen und Kitzretter-Teams nehmen gemeinsam Verantwortung wahr und retten Kitze vor dem grausamen Tod im Mähwerk. Auch in Wörth helfen viele Menschen dabei. Lohn der Bemühungen: Landrat Jens Marco Scherf zeichnete die Stadt Wörth als „kitzfreundlichste Gemeinde“ 2021 aus.

Im Beisein zahlreicher Gäste lobte der Landrat zunächst die Schüler*innen der Jahrgangsstufen Drei bis Sechs der Grund- und Mittelschule Wörth, die Kitzscheuchen gebastelt hätten. Einen großen Beitrag leisteten auch die Landwirte.
Die melden rechtzeitig den Mähzeitpunkt, damit die Kitzrettungsteams die Wiesen in Augenschein nehmen können. Drohnen mit Wärmebildkamera hätten die Arbeit mittlerweile enorm erleichtert, so der Landrat. Dennoch blieben das Aufstellen der Scheuchen und der elektronischen Rehkitzretter sowie das Ablaufen der restlichen Flächen unerlässlich. Besonders hob Scherf den Einsatz der Kitzrettung Wörth/Trennfurt hervor, deren viele Helfer*innen stünden zuverlässig und zeitnah zur Verfügung stünden.
Die Auszeichnung zeige laut Bürgermeister Andreas Fath-Halbig, dass in Wörth viele Menschen an einem Strang ziehen. Die Aktionen „Action for Kitz“ und „Kids for Kitz“ seien ein Gewinn für alle Seiten.
Claudia Schuldt (Sparkasse) übergab ein Tablet zur drohnengestützten Rehkitzsuche und die Plaketten „Rehkitzfreundlichste Gemeinde 2021“. Für das Kitzrettungsteam erzählte Ingrid Kempf, dass die Helfer*innen teilweise schon um 5 Uhr auf dem Feld seien, um Rehkitze zu bergen. Früher sei man bei sengender Sonne bis zu neun Stunden am Tag durch die Wiesen gegangen, heute erleichtern Drohnen die Arbeit.
Dennoch brauche es weiter viele Helfer*innen. Bislang habe Norbert Abb mit seiner Privatdrohne die Wiesen abgeflogen, nun sei die erste neue Vereinsdrohne eingetroffen. Ohne die vielen Spenden wäre diese Anschaffung nicht möglich gewesen, sagte sie und hob die Jagdgenossenschaft und die Jagdpächter hervor, die eine hohe Summe gespendet hätten.   wiz

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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