PFLEGE DARF NICHT KRANK MACHEN
FORDERUNG NACH GUTER ARBEIT IN DER PFLEGE

Laut einer Umfrage von ver.di gehen 81 % der befragten Beschäftigten des bayerischen Gesundheitswesens davon aus, dass sie unter den bestehenden Bedingungen nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter durchhalten können.Harald Weinberg, MdB aus Bayern und krankenhauspolitischer Sprecher der Linksfraktion, dazu>: „Die Ergebnisse der ver.di-Umfrage wundern mich nicht. Die körperliche und psychische Belastung im Gesundheitswesen ist enorm. Dafür erhalten die Pflegekräfte die angemessene Wertschätzung weder auf dem Gehaltszettel noch durch Entlastung. Von den zahlreichen Gipfeltreffen, Absichtserklärungen, Verordnungen und Gesetzesnovellen der Regierung kommt im Arbeitsalltag nichts an. Dabei braucht es bereits jetzt 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern und nochmal 100.000 Pflegekräfte mehr in der Altenpflege!Die Regierung darf diese Probleme nicht auf die lange Bank schieben, sondern muss jetzt handeln. Sonst droht eine weitere Flucht aus dem Pflegeberuf und damit Verschärfung des bestehenden Pflegenotstands. Wir fordern 500 Euro mehr Grundgehalt im Monat, die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch die Einführung einer bedarfsgerechten Personalbemessung sowie die Ausbildung und Einstellung der benötigten Pflegekräfte. Hierfür brauchen wir auch einen Systemwechsel in der Krankenhausfinanzierung: Weg von den Fallpauschalen und hin zu einer bedarfsgerechten und kostendeckenden Finanzierung.“
Der Vorsitzende der LINKEN Aschaffenburg und Bayerischer Untermain, Kreisrat im Landkreis Miltenberg und Direktkandidat im Wahlkreis 249 Main-Spessart, Andreas Adrian nimmt wie folgt Stellung:,, Auch die Krankenhäuser und Pflegeheime in unserer Region sind häufig unterbesetzt. Dies führt zu einer Überlastung des ohnehin schon unterbezahlten Pflegepersonals. Häufig müssen die Beschäftigten einspringen weil es gesundheitsbedingte Ausfälle gibt. Dies führt zu einer Dauerbelastung ohne sichere freizeiten und damit zu mehr krankheitsbedingten Ausfällen. Dabei ist es nur wenig verwunderlich, dass immer mehr Menschen den Job wechseln. Wir fordern mehr Geld und sichere Arbeits- und Freizeiten in den regionalen Krankenhäusern und schließen uns damit den Forderungen der Belegschaft der Helioskliniken sowie der Gewerkschaft ver.di an. Zudem fordern wir, dass die Teil-Privatisierung des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau rückgängig gemacht wird und das Personal wieder in den öffentlichen Dienst übernommen wird. Wir schließen uns außerdem den bundespolitischen Forderungen unseres Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg, nach 200.000 neuen Pflegekräften und 500€ mehr Grundgehalt an! Denn es kann nicht sein, dass die Menschen die uns durch die Pandemie gerettet haben unterbezahlt und überarbeitet sind! Danke heißt mehr Gehalt!"

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