Kreistag beschließt Richtlinie – Zuwendungen von maximal 35 Prozent
Landkreis fördert den Radverkehr

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In seiner Sitzung am 28. Mai 2019 hat der Kreistag die Umsetzung des landkreisweiten Radverkehrskonzeptes beschlossen, welches in den Jahren 2016 bis 2019 durch das Planungsbüro VIA eG aus Köln erstellt wurde.

Auch zur Förderrichtlinie sagte der Kreistag im Februar 2020 Ja.
Der Beschluss des Gremiums bildet unter anderem auch den zu leistenden finanziellen Aufwand für die Umsetzung des Konzepts ab. Der Kreistag fasste einstimmig unter anderem folgende Beschlüsse:

• Für infrastrukturelle Maßnahmen in der Baulastträgerschaft des Landkreises in den Haushalten der kommenden zehn Jahre einen Betrag von bis zu 500.000 Euro jährlich einzuplanen.
• Die Maßnahmen unter Berücksichtigung der Prioritäten und der jeweiligen Haushaltslage umzusetzen.
• Prüfung der Umsetzung eines Förderprogrammes für die Förderung von Maßnahmen in der Bauträgerschaft der Landkreiskommunen mit einem jährlichen Budget von 150.000 Euro einzuplanen.
Die Richtlinie zur Förderung des Radverkehrs im Landkreis Miltenberg wurde bereits dem Kreistag zum Beschluss empfohlen. Das Gremium stimmte der Umsetzung dieser Richtlinie in der Februar-Sitzung bereits einstimmig zu.
Diese Richtlinie regelt die Förderung des Landkreises Miltenberg zum Radverkehr der kreisangehörigen Gemeinden. Gefördert werden Radwege mit überörtlicher Bedeutung, Radwegeverbindungen mit Netzfunktion und sinnvolle Lückenschlüsse im Radwegenetz, auch zu den angrenzenden Landkreisen.
Die Zuwendungen werden projektbezogen in Form eines pauschalen Förderhöchstbetrags gewährt. Der Fördersatz beträgt maximal 35 Prozent der nicht durch andere Förderungen gedeckten zuwendungsfähigen Kosten.

Erste Maßnahmen sind bereits angedacht, bzw. befinden sich schon in der Planung.
So enthält das Radwegekonzept des Landkreises jede Menge Hinweise zu erforderlichen oder wünschenswerten Querungshilfen für Radfahrer oder aber zu Geschwindigkeitsreduzierungen auf sehr gering befahrenen Straßen außerorts, wodurch die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden könnte.

Auch für eine erste größere Baumaßnahme konnte der Startschuss schon gegeben werden. Der Ausschuss für Bau und Verkehr beschloss einstimmig, die Planung des Ausbaus des kreisstraßenbegleitenden Radweges zwischen Schmachtenberg und Röllbach (MIL28) im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung zu beauftragen.Laut Schätzung im Radverkehrskonzept soll die Maßnahme rund 175.000 Euro kosten.ditt

Autor:

Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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