Der Architekturwettbewerb zur neuen Zweifachturnhalle an der Main-Limes-Realschule ist entschieden
Landkreis bringt Ball ins Rollen

Das Modell des Architekturbüros Birk Heilmeyer & Frenzel (Stuttgart) erhielt den ersten Preis.
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  • Das Modell des Architekturbüros Birk Heilmeyer & Frenzel (Stuttgart) erhielt den ersten Preis.
  • Foto: Andreas Wosnik
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Der Landkreis Miltenberg baut in Obernburg am Main eine moderne Zweifachsporthalle. Die Halle soll vorrangig der Main-Limes-Realschule dienen, wird aber auch von der Berufsschule in Obernburg genutzt. Zudem ist die alte Sporthalle aus den 60er Jahren begehrt bei Vereinen.

Im Rahmen des Förderprogramms der Freistaats Bayern wird der Ersatzneubau vom Freistaat gefördert. Zur Förderung der Baukultur wurde im Winter 2019/2020 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Ende Februar tagte das Preisgericht und konnte unter 20 Arbeiten die besten auswählen.
20 Architekturbüros aus ganz Deutschland haben Entwürfe eingereicht, die anonymisiert wurden.
Ansässige Büros waren gesetzte Teilnehmer. Im Preisgericht wurden Gestaltung, Funktion, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bewertet.
Im Rahmen der Aufgabenstellung haben die Architekturbüros vorbildliche Lösungsansätze eingereicht. Im Preisgericht waren neben Architekt*innen auch die Schulleitung, der Bürgermeister von Obernburg und Landrat Jens Marco Scherf vertreten. In einer sehr angeregten Diskussion wurden folgende Preise vergeben:

1. Preis: Architekturbüro Birk Heilmeyer & Frenzel, Stuttgart
Der einfache Baukörper schafft über die städtebauliche Höhenstaffelung, einen wohltuenden Abstand zur Wohnbebauung. Die verbleibenden Freiflächen bilden zusammen mit dem Außensport eine ausreichende, gut gestaltbare, zusammenhängende Fläche innerhalb des Baufeldes. Bestechend bei dem Entwurf ist neben der auf das Wesentliche reduzierten Planung der Ansatz mit nachhaltigen Materialien und reduzierten Techniken die Anforderungen umzusetzen.

2. Preis: raum-z architekten gmbh, Frankfurt
Der Baukörper positioniert sich wohltuend im städtebaulichen Umfeld als 2-geschossiger Bau mit feingliedriger, elementierter Holz-Fassade und einheitlichem Fassadenraster.

3. Preis: Walter Huber Architekten, Stuttgart
Städtebaulich situiert sich die neue Sporthalle rechtwinklig zum Schulensemble. Die Fassadengliederung des Neubaus ist schlüssig und nachvollziehbar und ansprechend / differenziert gestaltet.

Insgesamt zeigte der Wettbewerb, dass die komplexe Aufgabenstellung, die das Kreisbauamt formuliert hatte, zu guten Lösungen geführt werden konnte. Nun soll es möglichst zügig weiter gehen. Die Verhandlungen mit den drei Preisträgern laufen bereits.
In Anbetracht der momentanen Lage werden die Arbeiten über das Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.wo

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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