Schwerpunkt auf Berufsschule Miltenberg und Obernburg – Auch Gymnasiums-Sporthallen werden saniert
Schulbauprogramm III in den Startlöchern

Die Berufsschule Miltenberg.
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Kaum ist das Schulbauprogramm II des Landkreises Miltenberg auf der Ziellinie, steht ein drittes Schulbauprogramm in den Startlöchern. Im Vordergrund steht dabei die Modernisierung der Berufsschule mit ihren Standorten Miltenberg und Obernburg.

Am Berufsschulstandort Miltenberg wurde nach einer Gebäudeanalyse klar, dass Teile der Gebäudestruktur nicht mehr zu erhalten sind. Ein daraus resultierender Konzeptansatz sieht vor, große Bereiche der Schulanlage schrittweise durch einen Neubau zu ersetzen.
Da der Berufsschulstandort zur Hälfte auf Bürgstadter Gemarkung liegt, ist der Landkreis mit der Gemeinde in enger Abstimmung, um deren gestalterische und funktionale Anliegen in der weiteren Planung mit zu berücksichtigen.

Am Berufsschulstandort Obernburg wird man weitgehend die Bestandsbauten erhalten können. Um das Schulgebäude auf den aktuellen technischen Stand zu bringen, ist es notwendig, Gebäudeteile des sogenannten Zentralbaus grundlegend zu sanieren. Mit den Sanierungen des IT-Bereiches, der Lehrwerkstatt und der Mensa samt Küchentrakt wurden bereits wichtige Schritte in diese Richtung unternommen.

Um für diese umfassende Bauaufgabe qualitativ hochwertige Gestaltungskonzepte und geeignete Planungsbüros zu finden, beabsichtigt das Landratsamt die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs.

Neben dem Schwerpunkt der Berufsschulen sollen im Schulbauprogramm III auch die Turnhallen des Hermann-Staudinger-Gymnasiums (HSG) in Erlenbach und des Johannes-Butzbach-Gymnasiums (JBG) in Miltenberg saniert werden.
Die Sanierung der Sporthallen des JBG und parallel die Sanierung (Bodenbelag und Fassaden) der Dreifachsporthalle Miltenberg stellen im Schulbauprogramm III den Abschluss der Baumaßnahmen für das Schulzentrum Miltenberg-Nord dar. Die Sporthallen wurden zeitgleich mit der Schule im Jahr 1967 dem Schulbetrieb übergeben und seit nunmehr 53 Jahren nur mit Bauunterhaltungsmaßnahmen in Betrieb gehalten. Von daher ist eine Sanierung sowohl aus technischer als auch aus energetischer Sicht zwingend erforderlich.

Auch am HSG wurden die beiden spiegelbildlich angeordneten Einfachhallen parallel mit dem Schulhaus errichtet und stammen aus der gleichen Ära wie die des JBG. In diesem Jahr erfolgen an beiden Sporthallen statische Untersuchungen zur Tragfähigkeit und damit zur Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen. Der Turnhallenkomplex zeigt sich in einem dem Baualter entsprechendem Zustand; Fenster und Fassaden sind energetisch auf niedrigem Niveau.bre/deb

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Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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