Wie Corona das Studentenleben verändert

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  • hochgeladen von Sebastian Daecher

Das Studium in Deutschland ist zwar an den meisten Universitäten in den letzten Jahren digitalisiert worden, dennoch war die Corona-Krise eine besondere Herausforderung für alle Angestellten der Universitäten und für Studierende.

Die Angestellten mussten auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten Konzepte entwickeln, wie sie ein digitales Sommersemester gestalten können. Der folgende Artikel befasst sich jedoch mit der Einschränkung des Studentenlebens durch die Corona-Krise 2020.

Ein Vorher-Nachher-Vergleich

Da zum Studentenleben dazu gehört, dass man sich auf dem Campus trifft, gemeinsam in Vorlesungen und Seminare geht und auch Praktika meist in Kleingruppen absolviert, ist durch die Corona-Krise der soziale Kontext des Studiums stark weggebrochen. Home studying lautet die Devise. Unterstützung können Studierende weiterhin durch Lektoren und Ghostwriter erhalten. Soziale Kontakte werden nun online bei Zoom, Microsoft Teams oder Skype getroffen.

Inhalte der Professoren und Dozenten werden in digitaler Form dargestellt, müssen teilweise jedoch aus alten Semestern überarbeitet und vertont werden, da sie sonst nur in schriftlicher Form vorlagen. Denn vor Corona gab es ja noch physische Vorlesungen.

Selbst das gemeinsame Mittagessen in der Mensa entfällt. Dort treffen sich Studierende nach ihren Veranstaltungen, um zu reden, zu lernen oder auch einfach nur zum Essen.
Auch Partys zu besuchen ist plötzlich nicht mehr möglich, da das Infektionsrisiko zu hoch ist.
Bibliotheken können ab sofort nur noch nach erfolgter Anmeldung besucht werden. Und das auch nur für eine gewisse Zeit. Dadurch erspart man sich aber gerade in der Prüfungszeit viel Gedrängel um die heiß begehrten Lernplätze.

Das Studium im Wandel

Die Corona-Zeit erfordert schnelle Maßnahmen, die effizient umgesetzt werden müssen. Seitens der Universität müssen Hygiene-Konzepte erarbeitet werden, sofern Veranstaltungen mit Präsenz der Studierenden durchgeführt werden müssen. Seitens der Studierenden muss das Zeitmanagement besser geplant werden, da es teilweise zu Verspätungen der Bereitstellung der Materialien kommt.

Das heißt dann auch außerhalb der Prüfungsphase nachts arbeiten, um den Stoff bis zum nächsten Tag zu beherrschen. Für die Prüfungsphase mussten sich die Universitäten anhand ihrer Hygienekonzepte überlegen, in wie vielen Räumen und Durchgängen sie Klausuren schreiben wollen. Dafür wurden teilweise große Zelte auf dem Campus errichtet, um diese Auslastung bewerkstelligen zu können.

Darüber hinaus gab es außerdem kein Essen in der Mensa. Das heißt im Umkehrschluss für die Studierenden, dass sie selbst kochen mussten. Mit Hilfe von Youtube war diese Hürde aber für die meisten zu bewältigen.

Fazit

Corona hat das Studentenleben nachhaltig beeinflusst. Sowohl auf organisatorischer als auch auf sozialer Ebene. Allerdings war es sicherlich für nahezu alle Studierenden möglich, die Situation positiv zu betrachten. Natürlich ist es schade, seine Freunde nicht täglich in der Uni zu sehen, aber man kann sich ja auch bei Zoom verabreden um beispielsweise Bierpong zu spielen.

Natürlich ist es schade, dass die Mensa geschlossen hat, aber man kann sich mit einer gesunden und bewussten Ernährung auseinandersetzen und für sich selbst kochen. Natürlich ist es schade, dass die Klausuren teilweise in überhitzten Zelten auf dem Campus geschrieben wurden, aber es ist besser, als ein Semester unfreiwillig länger zu studieren.

Im Grunde hat die Corona-Krise nicht nur das Leben auf der Welt, sondern auch das Studentenleben entschleunigt.

Bild: Pixabay.com - Kein Bildnachweis nötig

Autor:

Sebastian Daecher aus Miltenberg

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