Vielfältige Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements
Menschen mit Demenz unterstützen

Freiwillige Helferinnen und Helfer leisten in der Betreuung von Menschen mit Demenz einen wesentlichen Beitrag.

Ob Spazierengehen, Stöbern in Fotoalben, gemeinsames Singen von Liedern, gemeinsames Zubereiten von Mahlzeiten, Malen oder Erzählen von Märchen und Anekdoten – Bei all diesen niedrigschwelligen Beschäftigungen kann man Menschen mit Demenz helfen, sich wirksam und selbstbestimmt zu fühlen.
Im Idealfall wird dieser Zeitraum von den Angehörigen, die oft rund um die Uhr mit der Betreuung Betroffener betraut sind, als kurze Auszeit vom Pflegealltag genutzt. Interessante Tätigkeitsfelder bieten beispielsweise Betreuungsgruppen, Nachbarschaftshilfen oder Seniorentreffs. Auch Selbsthilfegruppen, stationäre Pflegeeinrichtung oder die stundenweise häusliche Betreuung können Einsatzgebiete sein.

Gut geschult ins Ehrenamt
Wer Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Demenz hat, weiß, dass für deren pflegerische Betreuung Einfühlungsvermögen in die Erlebenswelt des Betroffenen hilfreich ist. Für Menschen mit fortgeschrittener Demenz ist es etwa zuträglich, wenn bei deren Beschäftigung Gefühle der Überforderung und die Konfrontation mit krankheitsbedingten Defiziten möglichst umgangen werden.
Vor diesen Hintergründen bildet die Beratungsstelle Demenz Untermain seit zehn Jahren Freiwillige aus. So konnten für den Landkreis Miltenberg mittlerweile rund 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Menschen mit Demenz geschult werden. Auch im Frühjahr 2020 wird eine Helferschulung für Ehrenamtliche angeboten.
Das Kursangebot entspricht den Vorgaben des Sozialgesetzbuches und kann somit kostenlos offeriert werden. Neben hauswirtschaftlichen Grundkenntnissen vermittelt die sechstägige Schulung Informationen zu den wichtigsten Krankheitsbildern, Beschäftigungsmöglichkeiten und zur besten Beziehungsgestaltung, je nach Krankheitsverlauf des Klienten. Betreuungsrelevante Rechtsfelder und der Stellenwert eigener Selbstachtsamkeit sind weitere Lerninhalte. Außerdem bietet der Kurs die wichtige Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Die Termine gibt die Beratungsstelle Demenz Untermain rechtzeitig auf der Homepage www.bd-untermain.de bekannt.

Neue Zuständigkeit
In der Beratungsstelle gab es einen Stellenwechsel. Anfang August 2019 hat die Sozialpädagogin Antonia Marquart, die aus ihrer Elternzeit zurückgekehrt ist, die Stelle von Marco Andres übernommen. an

Schulungsangebote 2019:
Kurs „häusliche Pflege“
für pflegende Angehörige in der häuslichen Betreuung. 12. und 19. Oktober, 26. November, jeweils samstags von 8.30 bis 14.30 Uhr im Seniorentreff „Mittendrin“ am Marktplatz 2, Elsenfeld

Palliativ-Hospiz-Tag
am 6. November 2019, 14 Uhr im Bürgerzentrum Elsenfeld

Weitere Informationen in den Beratungsstellen:
Miltenberg, Brückenstraße 19,
Tel.: 09371 6694920,
Sprechzeiten: Mo. 9 bis 11 Uhr; Di. 15 bis 17 Uhr;
Do. 9 bis 11 Uhr
Erlenbach, Bahnstraße 22,
Tel.: 09372 9400075,
Sprechzeiten: Mi. 9 bis 12 Uhr; 14 bis 16 Uhr

Autor:

Blickpunkt MIL aus Miltenberg

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