Bibliothek in Elsenfeld erstrahlt in neuem Glanz

Gemeindebibliothek feiert Umbau und 40 jähriges Dienstjubiläum
Fast auf den Tag genau vor 40 Jahren öffnete die Gemeindebibliothek in Elsenfeld erstmals ihre Pforten. Nach nunmehr 5-monatiger Umbauzeit wurde erneut, in einer kleinen Feierstunde, den geladenen Gästen am vergangenen Samstagvormittag die Bibliothek im neuen Kleid präsentiert.
In seinem Grußwort ließ Bürgermeister Matthias Luxem die erfolgreichen Jahre zum „40. Dienstjubiläum“ Revue passieren. Dass der Einladung so viele Gäste gefolgt sind, zeigt, dass die Bibliothek im kulturellen Leben und Erleben des Marktes Elsenfeld fest verankert ist. Am Anfang, so Luxem, stand nur eine Vision, die unter dem damaligen Bürgermeister Fischer zum Leben erweckt wurde. Schon damals war die Entscheidung sich einem solch kostenintensiven Projekt zu stellen nicht einfach.

Auch mit der aktuellen Sanierungsmaßnahme war die Entscheidung wie und was gemacht wird, durch den hohen Kostenfaktor nicht leicht. So standen 680 000 Euro Baukosten und 80 000 Euro Ausstattungskosten mit weit weniger Zuschüssen wie damals im Raum. Auch Architekt Bertwin Kaufmann, der den Auftrag hatte die Bibliothek in eine zeitgemäße Form zu bringen erklärte, dass es kein leichtes Unterfangen war. Schließlich sollte der Bau, mit der Alten Dorfkirche in unmittelbarer Nachbarschaft, eine Symbiose zu gestern und heute bilden. Aber es ist, wie die zahlreichen Gäste bestätigen, absolut gelungen.

Umbau bei laufendem Betrieb – eine Herausforderung

Auch Landrat Jens Marco Scherf und  Edith Wenzel vom Verein Freunde der Gemeindebibliothek e.V., sowie Rebekka Jacobi von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Würzburg gratulierten zur erfolgreichen Umsetzung. Dazu gehört unter anderem jetzt ein behindertengerechter Fahrstuhl im Gebäude sowie eine E-Bike-Ladestation und ein öffentliches WC im angrenzend überdachten Anbau. Gisela Schlange-Schäfer, Leiterin der Bibliothek hatte die betriebliche Organisation inne und sie freute sich besonders über die Neugestaltung ihres Arbeitsplatzes und bedankte sich nochmals herzlich dafür, dass ihr die Freiheit der Innenplanung zugestanden wurde. „Es war ein aufregendes und anstrengendes Jahr. Aber wir haben es geschafft – und das bei laufendem Betrieb!“

Im Anschluss waren die Gäste noch auf einen Umtrunk und Imbiss eingeladen. Den kirchlichen Segen gab Pfarrer Dr. Heinrich Skolucki, musikalisch wurden die Feierlichkeiten von Bettina Link auf der Hafte umrahmt.
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