Mainzer Tor in Miltenberg - attraktives Stadtentrée mit zeitgemäßer Nutzung

Spatenstich am Mainzer Tor: (von links) Museumsleiter Hermann Neubert, Bauleiter Thorsten Heßdörfer, Depotplaner Alexander Wießmann, Bürgermeister Helmut Demel, Referentin für Städtebauförderung der Regierung von Unterfranken Daniela Kircher, Geschäftsführer Michel Bau GmbH Carl Pioch, stellvertretender Landrat Thomas Zöller, Architekt Martin Bez, Markus Lorenz vom städtischen Bauamt, Architekt Christopher Horn.
Miltenberg: Mainzer Straße |

Ende 2018 sollen Museumsdepot, Stadtarchiv und Jugendzentrum am Mainzer Tor in Miltenberg fertiggestellt sein



Miltenberg. Bürgermeister, Museumsleiter, der stellvertretende Landrat und am Bau beteiligte Architekten und Firmen begingen am Freitag, den 12. Mai gemeinsam mit Daniela Kircher, Referentin für Städtebauförderung bei der Regierung von Unterfranken, den ersten Spatenstich. Neben den Rektorinnen der Grund- und Mittelschulen, Stadträten und den beiden Stadtpfarrern waren viele Interessierte vor Ort.

Baubeginn nach langer und intensiver Vorbereitungsphase

Bürgermeister Helmut Demel freute sich, die Idee eines schönen Stadteingangs umsetzen zu können. Er bedankte sich bei Daniela Kircher, die Mitglied in der Jury beim Architekturwettbewerb war und die sich stets für den Zuschuss des Landes einsetzte, welches 4,3 Millionen Euro für den 9,5 Millionen Euro teuren Bau bewilligte. Miltenberg habe zwei prämierte Museen mit beachtlicher Sammlung, so Demel. „Für eine ordentliche Verwahrung braucht es ein Depot“.Der Entwurf des Architekturbüros Bez+Kock sieht ein eingeschossiges Sockelbauwerk aus rotem Mainsandstein vor, welches das Museumsdepot und das Stadtarchiv beherbergen wird. Zwei über Eck gestellte gläserne Gebäudelaternen mit Jugendzentrum und Hochregallager werden sich aus dem Sockel erheben und nachts illuminiert sein.

Neues Leben für das Mainzer Tor

„Das altehrwürdige Haus bekommt einen neuen Nutzen“, schwärmt Architekt Martin Bez. „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es eine einzigartige Mischung aus verschiedenen Themen ist,“ erklärt der Stuttgarter Architekt. Die Herausforderung sei gewesen, ein Stadtarchiv, ein Museumsdepot und ein Jugendzentrum unterzubringen. Bez lobte die „direkte Kommunikation in Miltenberg“ und „die Bauherren mit einem ausgeprägten Qualitätssinn“.
Die Referentin für Städtebauförderung Daniela Kircher bezeichnete das Projekt als „Aufwertung für den alten Stadteingang, der seine Würde zurückbekommen wird“. Mit dem Bau könne Miltenberg wieder an Attraktivität gewinnen, so Kircher. Die anwesende Schülervertretung der Mittelschule Miltenberg erhofft sich einen Ort zum Wohlfühlen, Spaß haben, Sport treiben und
Musik hören.
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