Neujahrsempfang der Röllbacher

25 Jahre sportliches und ehrenamtliches Engagement wurden beim Neujahrsempfang gewürdigt: (v.li.) Bürgermeister Schreck, Petra Speth, Jürgen Ackermann und Rudi Sendelbach
Um das alte Jahr in gebührendem Rahmen Revue passieren zu lassen und einen Blick in die Zukunft zu werfen, hatten die Politische Gemeinde & Pfarrgemeinde Röllbach am vergangenen Sonntag ins Pfarr- und Jugendheim, Deutscher Hof in Röllbach eingeladen.

Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Rudi Schreck die Gäste mit einer Ansprache. Unter anderem zeigte er sich überaus erfreut darüber, dass die Gemeinde in diesem Jahr ganz im Zeichen der Kinder stehe. Denn heuer wird der Kindergarten, die ehemalige „Kinderbewahranstalt“, 125 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums, zog er auch gleich ein kurzes Resümee der Einrichtung mit dem Hinweis, dass die Geschichte des Kindergartens anlässlich des Kindergartenfest noch näher vorgestellt wird. Neben zahlreichen Gästen der Gesellschafts- und Politpromimenz begrüßte er insbesondere die anwesende Landtagspräsidentin Barbara Stamm. In einer Schweigeminute wurde auch, an den im letzten Jahr leider viel zu früh verstorbenen Altlandrat Roland Schwing, gedacht, der mit Röllbach als Heimatort in besonderer Weise verbunden war und ist.

Barbara Stamm fand in ihrem Grußwort zum Jahresbeginn, schöne Worte für eine Zeit der Entschleunigung und dass es die gesunden Strukturen einer Familie seien, in die unsere Gesellschaft investieren muss. „Denn“, so Stamm, „die „Reparaturkosten“ sind derzeit immens hoch und Familienpolitik sei nun einmal Gesellschaftspolitik.“ Sie gestand aber auch den Kindergärten und Schulen zu, dass diese nur eine familienergänzende und nicht familienersetzende Einrichtung seien. Eltern will und darf man diese Verantwortung nicht nehmen. Neben der Landtagspräsidentin fanden auch MdL Berthold Rüth und Mönchbergs Bürgermeister Thomas Zöller in einem Grußwort Gehör. Und anlässlich der bereits laufenden Faschingskampagne trug Pfarrer Franz Leipold auf seine Weise zur Unterhaltung bei. Zur Freude aller und gut gelaunt mit einer Büttenrede.

Ehre wem Ehre gebührt
Mit Respekt vor 25 Jahren ehrenamtlichem und sportlichem Engagement und als Dank für die Leistung und Mühe mit der sie zur guten Dorfgemeinschaft beitragen, ehrte Bürgermeister Schreck im Anschluss Petra Speth, Rudi Sendelbach und Jürgen Ackermann mit einer Auszeichnung und einer kleinen Anerkennung.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Querflötenensembel „Zauberflöten“ unter Leitung von Anne Rüttiger und einem Auftritt des Kindergarten-Teams mit ihren Zwergen. Anschließend lud Bürgermeister Schreck seine Gäste noch zu einem kleinen Umtrunk ein.
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