Buchtipp: Lasst Senait nicht warten

Die Geschichte zweier Flüchtlinge um das Thema Familiennachzug (Foto: TSF)
Der Tatsachenroman schildert dieauthentische und sorgfältig recherchierte Geschichte zweier Flüchtlinge aus Eritrea vom Verlassen ihres Heimat-landes bis nach Deutschland, die dem Leser ebenso informativ wie emo-tional die Erlebnisse und Erfahrungen der Geflüchteten nahebringt: Der lebensgefährliche Weg durch die Wüste, die Entbehrungen, die ständige Angst vor Verhaftung und nicht zuletzt die Seenot auf dem Mittelmeer.

Die Hauptperson des Romans muss seine Frau Senait und seinen kleinen Sohn in Eritrea zurücklassen – daher der Titel des Buches.

Gerade in der momentanen Situation, in der der Familiennachzug für Flüchtlinge im Zentrum der politischen Auseinandersetzung steht, ist dieses Buch von höchster Aktualität und ein Appell für Toleranz und Mitmensch-lichkeit. Die Titelheldin und deren Sohn warten bei Erscheinen des Buches immer noch auf die Erteilung der beantragten Visa für den lange angenom-menen Antrag auf Familiennachzug nach Deutschland. Seit dreieinhalb Jahren ist die Familie bereits getrennt.

Der Roman ist das Erstlingswerk des Autors Ulrich Schwarz, der seit über 3 Jahren ehrenamtlich, insbesondere als Deutschlehrer, Flüchtlinge unterstützt, und das Ergebnis intensiven Austauschs mit zwei Flüchtlingen, deren wahre Fluchtgeschichte die Vorlage des Tatsachenromans bildet. Neben den authentisch wiedergegebenen Erzählungen wurden Umfeld und Hintergründe auf das Sorgfältigste recherchiert.

Der Roman des Kevelaerer Autors Ulrich Schwarz ist im TFS (ISBN 978-3000-56555-7) erschienen und kostet 19,90 €.
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