Außergewöhnliche Ehrung für den Wenschdorfer Vollblutmusiker Anton Hock beim Musikalischen Maienabend am 6. Mai

Anton Hock mit seiner "ersten Liebe" dem Tenorhorn und seiner "großen Liebe" Inge
 
Der Vizepräsident des Musikverbandes Untermain Fritz Hofmann ehrt Anton Hock für 70 Jahre aktives Musizieren.
Miltenberg: Dorfgemeinschaftshaus Wenschdorf |

Der Musikalische Maienabend des Musikvereins Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn am 6. Mai war der würdige Rahmen für eine wirklich außergewöhnliche Ehrung. Der Tenorhornist Anton Hock erhielt von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände die Ehrennadel in Diamant mit Jahreszahl und Ehrenbrief für 70 Jahre aktives Musizieren. Neben Anton Hock erhielten noch weitere langjährige Aktive Auszeichnungen – siehe hierzu den weiteren Bericht.

Antons erste Liebe – die Musik

Fritz Hofmann, der Vizepräsident des Musikverbandes Untermain, nahm die Ehrung vor und würdigte die Ausnahmeleistung des Wenschdorfer Musikers. Ihm sei nur eine weiterer Musiker mit dieser Ehrung bekannt erklärte er beim Anstecken der Ehrennadel. Der Vorsitzende des Musikvereins Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn Bruno Grän hielt die Laudatio auf den Geehrten. Anton Hock erlernte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bei seinem Vater Pius, dem Gründer der Musikkapelle Wenschdorf-Monbrunn das Trompetenspielen. Erst an der Trompete und später am Tenorhorn hielt Anton seiner „ersten Liebe“, der Musik bis heute die Treue. Auch als er mit seiner „große Liebe“ Inge eine Familie gründete und den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb führte blieb er aktiv bei der Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn.


Begeisterung und Engagement für die Musik

Die Musik hat bei Anton Hock einen hohen Stellenwert und er war immer bemüht seine Begeisterung hierfür an andere, insbesondere Jüngere, weiterzugeben. Dies habe für die eigene Familie ebenso gegolten wir für den örtlichen Musikverein. Seine fünf Kinder waren alle und sind es teilweise noch musikalisch aktiv und heute spielt er mit seinen Enkeln zusammen in der Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn. Als Dirigent und Ausbilder hat Anton Hock von 1969 bis 1977 zahlreiche Jugendliche an die Musik herangeführt. Ihm gelang es damals in einer schwierigen Zeit des Umbruchs eine Jugendkapelle aufzubauen. Dieser Nachwuchs sicherte dann auf Jahrzehnte hinaus den Fortbestand der Musikkapelle in den kleinen Höhenorten Monbrunn und Wenschdorf mit insgesamt nur ca. 220 Einwohnern.



Vollblutmusiker mit Leib und Seele

Bis ins hohe Alter von heute fast 86 Jahren ist Anton Hock ein Musiker mit Leib und Seele geblieben und für alle Kolleginnen und Kollegen ein leuchtendes Vorbild an Einsatz und Idealismus. Allen Konzertbesuchern empfahl Vorsitzender Bruno Grän dem Beispiel des Geehrten zu folgen und Musik zu spielen, um bis ins hohe Alter fit zu bleiben. In den Dank für die Lebensleistung des Musikers Anton Hock schloss Bruno Grän auch dessen Ehefrau Inge mit ein, die seit nun mehr über 50 Jahren dessen Leidenschaft für die Musik unterstützt. Mit lang anhaltendem Applaus zollte das Publikum des Musikalischen Maienabends der Leistung von Anton Hock Respekt. Dieser bedankte sich mit bewegten Worten. Seiner „Fürsorge“ galt immer dem Erhalt der Musikkapelle in Wenschdorf und Monbrunn und er wünscht sich deren Erhalt für die Zukunft.


Bericht zu den weiteren Ehrungen von langjährigen Aktiven.

Bericht zum Musikalischen Maienabend.
2 Kommentare
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Rudi Schreck aus Röllbach | 14.05.2018 | 10:07  
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Joachim Hofmann aus Röllbach | 14.05.2018 | 15:04  
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