Ehrenamtsumfrage: Pfarrer dankt für die hohe Beteiligung 

Marcus Schuck präsentiert die Ergebnisse der Ehrenamtsumfrage im Pfarreiengemeinschaftsrat. (Foto: Stephan Mott)

Hoch erfreut war der Rat der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt über die hohe Beteiligung an der Ehrenamtsbefragung. 220 der 614 in den verschiedenen Diensten und Gruppen der Kirchengemeinden freiwillig Tätigen haben sich an der Befragung beteiligt, die die Projektgruppe Ehrenamtskultur im Auftrag des Pfarreiengemeinschaftsrats und des Seelsorgeteams verschickt und ausgewertet hat. Das ist ein für Umfragen ungewöhnlich hoher Wert von 36 Prozent.


Die hohe Beteiligung werteten die Verantwortlichen als ein Zeichen für die hohe Verbundenheit der ehrenamtlich Tätigen mit ihren Gemeinden und als Ausdruck dafür, dass froh waren, dass sich die Leitung für ihre Erfahrungen interessiert.
Sie meldeten zurück, wie sehr sie sich in ihrer freiwilligen Tätigkeit anerkannt fühlen und welche Formen der Anerkennung sie sich wünschen. Sie machten Angaben über ihre Ansprechperson, ihre Einweisung in ihr Ehrenamt und ob die Rahmenbedingungen stimmen. Auch das, was sie unzufrieden macht, gaben die Ehrenamtlichen auf den anonymen Fragebögen an.
Als Projektleiter des Projekts Ehrenamtskultur gab Pastoralreferent Marcus Schuck dem Pfarreiengemeinschaftsrat einen Überblick über die Auswertung der Umfrage. Positiv wurde in der Beratung die hohe Zufriedenheit der Ehrenamtlichen insgesamt gesehen: 2,0 auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (gar nicht zufrieden) hatten die Befragten hier durchschnittlich angekreuzt. Dennoch gab es einige Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf durch die Umfrage deutlich geworden ist. Diese Bereiche sollen nun genau unter die Lupe genommen werden und Verbesserungen auf den Weg gebracht werden. Dazu treffen sich die Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungsmitglieder auf Vorschlag der Gemeinschaftsratsvorsitzenden Lisa Steger zu einem Klausurtag im September.
Pfarrer Jan Kölbel bedankte sich herzlich bei allen, die an der Ehrenamtsbefragung teilgenommen haben. „Durch die gute Beteiligung ist ein Schatz an Daten vorhanden, der es uns ermöglicht, gezielt auf die Bedürfnisse unserer vielen Ehrenamtlichen zu reagieren,“ freut sich Projektleiter Schuck. Allerdings stehe nun der Projektgruppe und den kirchlichen Gremien viel Arbeit bevor. Es werde nun Schritt für Schritt vorangehen. Weitere Zahlen und Auswertungen werden veröffentlicht, wenn die Bewertung der Umfrage abgeschlossen ist.
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