Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft im Schifffahrtsmuseum Wörth

Dr. Gerald Heimann, Geschäftsführer von Zentec - Zentrum für Technologie: „Die heutige Zeit ist vom Wandel geprägt“.
Auch in diesem Jahr lud die Kreishandwerkerschaft Miltenberg, vertreten durch Kreishandwerksmeisterin Monique Haas, wieder nach Wörth ins Schifffahrtsmuseum ein. Sowohl die zahlreichen Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur sowie geladene Bürger konnten sich über ein reichhaltiges Programm freuen.

Monique Haas stellte in ihrer Begrüßungsrede den unterfränkischen Unternehmer Johannes Oswald vor, der 2017 mit seiner Firma Oswald Elektromotorentechnik den „Deutschen Umweltpreis“ erhalten hatte. Johannes Oswald, der überraschend ein Statement abgeben sollte: „Umwelt und Energie sind große Herausforderungen und gleichzeitig große Chancen für Deutschland. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“

Die Kreishandwerksmeisterin konnte auch von Veränderungen in der Handwerkskammer für Unterfranken berichten. So wurden bei der 119. Vollversammlung der Präsident sowie das Präsidium, der Vorstand und der Hauptgeschäftsführer neu gewählt.

Die Neujahrsansprache wurde von Dr. Gerald Heimann, Geschäftsführer von Zentec - Zentrum für Technologie gehalten. In seiner Rede zum Thema: „Unsere Region im Wandel – Megatrends, Perspektiven und Potenziale“ gab er, bezogen auf Wirtschaft und Gesellschaft, einen umfassenden Überblick von der Vergangenheit bis in die Zukunft zur Lage in Europa, Deutschland und der heimischen Region. Sein Credo: „Seien Sie mutig, denken Sie quer und bleiben Sie kritisch“.

Grußworte zum neuen Jahr überbrachte auch Landrat Jens Marco Scherf und Wörths Bürgermeister Andreas Fath. Der Landrat dankte für die Tradition des Treffens am Dreikönigstag. „Wir gestalten in der Region die Veränderungen aktiv mit. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, sie muss gefördert werden, aber wir müssen darauf achten, dass wir sie aktiv gestalten“, so Jens Marco Scherf.

Auch für Bürgermeister Andreas Fath war die Digitalisierung ein Thema. „Digitalisierung gibt neue Chancen, die wir gemeinsam mit Politik und Wirtschaft ergreifen müssen zum Wohle der Handwerksbetriebe sowie der kleinen und mittelständischen Unternehmen.“
Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Erich Stappel dankte in seiner Abschlussrede allen die zum Gelingen des Neujahrsempfangs beigetragen haben. Besonders aber Kreishandwerksmeisterin Monique Haas, die er als „leuchtenden Stern am heimischen Handwerkerhimmel“ bezeichnete.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier, wie in vielen Jahren vorher, vom Mönchberger Bläserquartett unter der Leitung von Roland Miltenberger.
Bei einem Imbiss und einem Umtrunk hatten die Gäste Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
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