Kräuterweihe und Marien-Singen
Traditionen zu Mariä-Himmelfahrt

Werzberde mit 15 Kräutern
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  • Werzberde mit 15 Kräutern
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Noch sind Gerüche über Presse oder Internet nicht übermittelbar. Besonders intensiv duftete es bei herrlichstem Sonnenschein im Garten, als etwa 30 verschiedene Kräuter und Blumen auf den langen Tischen zu „Werzberden“ gebunden wurden. 11 Frauen hatten fleißig gesammelt und im eigenen Garten geerntet. Familie Link stiftete von ihrer Saatgutvermehrung den Fenchel dazu. In gut einer Stunde entstanden über 130 Kräuterbüschel für das Fest Mariä-Himmelfahrt. Sogar Pfarrer Franz Leipold hatte es in den Garten gelockt. Er zeigte sich zufrieden mit dem Angebot und hofft auf viele Spenden für die Innenrenovierung der Wendelinuskapelle. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen war noch Zeit für den Austausch so mancher Erfahrungen und manchem Schwank aus dem historischen und aktuellen Dorfleben. Am Wochenende weihte Pater Johannes Baar OSJ, zurzeit auf Heimaturlaub in Mönchberg, die Kräuter im Gottesdienst. Weitere Werzberden können noch gegen eine Spende in den Opferstock im Glockenhaus abgeholt werden.
Eine lange Tradition ist das Marien-Singen in Mönchberg. Diese wird unterstützt durch den Heimat- und Geschichtsverein. Andrea Wagner und Leona Stöckle sangen auch im Jahr 2021 Marienlieder in der Mönchberger Pfarrkirche zur Begleitung ihres Vaters Klaus Miltenberger auf der Zither. Über viele Jahre hinweg hat er dieses meist mundartgeprägte Liedgut in Franken, Oberbayern, im Allgäu und in Österreich gesammelt. Zur Orgelmusik von Christina Breunig konnten die Besucher beliebte Marienlieder aus dem Gotteslob mitsingen. Über die Grenzen des Dorfes hinweg ist das Mönchberger Marien-Singen bekannt und so war in den letzten Jahren die Kirche immer reichlich gefüllt. Derzeit beherrscht jedoch die Vorsicht das Besucherverhalten, so hätten unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen noch weitere Gäste im Kirchenraum Platz gehabt. Hoffen wir, dass sich im nächsten Jahr alle gesund und heil unbeschränkt begegnen können.
Astrid Lurz, PGR Mönchberg

Autor:

Astrid Lurz aus Mönchberg

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