„Nicht nach oben blicken, um Hilfe zu finden, sondern in die Runde schauen und selbst aktiv werden!“ …

Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Mönchberg (Foto:A. Lurz)
... So kommentierte Pfarrer Franz Leipold bei der Pfarrversammlung in Mönchberg die aktuelle Situation der Pfarrei und den Ausblick auf die künftigen Bedingungen der Seelsorge in der Diözese.
Die Vorsitzende Frau Lioba Aufschneider begrüßte die knapp 60 Anwesenden im Pfarrheim. In ihrem Rückblick auf das vergangene Kirchenjahr zählte sie die Veranstaltungen, besondere Gottesdienste, Prozessionen und weitere herausragende Angebote der Pfarrgemeinde auf. Sie hob hervor, wieviele Helfer zur Vorbereitung und Durchführung dafür nötig waren und sind, die öffentlich in der Verantwortung stehen oder ungezählte Stunden im Hintergrund wirken. Ein großer Dank erging an Alle, verbunden mit der Hoffnung auf vielfältige, tatkräftige Hilfe im kommenden Jahr. Für die gute Zusammenarbeit bedankte sie sich bei Pfarrer Leipold, Ruhestandspfarrer Waldemar Kilb und Diakon Peter Ricker, aber auch bei den Kollegen in den Nachbargemeinden Röllbach und Schmachtenberg.
Diakon Peter Ricker erläuterte die Bedingungen für die Pfarrgemeinderatswahl der Diözese am 25.02.2018 (die Abgabe der Stimmzettel ist bis 15 Uhr im Glockenhaus möglich). Mönchberg hat sich, wie verschiedene andere Kirchengemeinden auch, zu einer Abstimmung per Briefwahl entschlossen. Da leider weniger Kandidaten als verfügbare Plätze zur Verfügung stehen, entfällt eine Auswahl. Über den Vorsitz entscheidet das Gremium in der konstituierenden Sitzung im März.
Kirchenpfleger Werner Weis gab Rechenschaft über die Aufgaben der Kirchenverwaltung im letzten Jahr. Die größten Maßnahmen waren die Ertüchtigung der Blitzschutzanlage, Beleuchtungsmodule und Prozessionslautsprecher.
Die Rechnungsführerin Irmgard Stauder erläuterte die Kosten in 2017 von fast 40.000,00 € und die Einnahmen, die durch die ausgefallene Apfelernte deutlich darunter lagen. Besonderer Dank gilt allen Helfern und Spendern (Kirchgeld, Theatergruppe, Veranstaltungen, …) die einen beträchtlichen Teil der Finanzierung sichern.
Werner Weis berichtete im Anschluss über die Vorarbeiten für die anstehende Renovierung der Wendelinuskapelle. Nach den bisherigen Untersuchungen der maroden Bauteile werden Kosten von fast 400.000,00 € zu erwarten sein. Doch bis der Finanzplan steht und die Angebote für die Arbeiten auf dem Tisch liegen, sind noch einige Anstrengungen erforderlich. So bleibt Zeit, kreative Möglichkeiten zu entwickeln für Spenden und tatkräftige Unterstützung.
Nach 26 Jahren im Pfarrgemeinderat, davon 21 J. als Vorsitzende, verabschiedete sich Lioba Aufschneider am Ende der Pfarrversammlung.
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