Ferienaktion der Berlscher Bühne
junge Naturforscher im Lindig-Wald / Zukunftsbäume ausgewählt
- hochgeladen von M. Ebel-Walz
Am Mittwoch, den 6. August 2025, wurde der Lindig-Wald bei Berolzheim zur lebendigen Entdeckerlandschaft: Die Berlscher Bühne lud in Zusammenarbeit mit Förster Michael Häffner zu einer spannenden Ferienaktion ein. Mit dabei: zwölf neugierige Kinder, die voller Tatendrang die Geheimnisse des Waldes erkundeten.
Gleich zu Beginn sammelten die jungen Naturfreunde Blätter und Früchte von verschiedenen Bäumen und Sträuchern. Gemeinsam mit Förster Häffner wurden die Fundstücke bestimmt – und dabei zeigten die Kinder bereits erstaunliches Wissen über die heimische Flora.
Ein besonders spannendes Thema waren die sogenannten „Zukunftsbäume“. In einer anschaulichen Gruppenübung erklärte Michael Häffner, nach welchen Kriterien diese Bäume ausgewählt werden – und warum sie für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes so wichtig sind. Auch bei der Markierung von Rückegassen, Zukunftsbäumen (blaue Punkte) und Bäumen, die in Zukunft gefällt werden sollen, waren die Kinder mit großem Eifer dabei. So bekamen sie Einblicke in den Durchforstungsplan eines Waldes – und waren sichtlich neugierig, wie sich „dieses“ Stück Wald wohl in zehn Jahren entwickelt haben wird.
Auch das Förster-Handwerk durfte nicht zu kurz kommen: Wie man der Durchmesser eines Baumes bestimmt, wissen die Teilnehmenden jetzt ebenfalls – und wer wollte, durfte selbst zum Messinstrument greifen.
Die Höhe konnte sogar ohne Messinstrumente mit Hilfe der Grundlagen der Geometrie / Strahlensatz, ermittelt werden – lernen ganz praktisch!
Beim gemeinsamen Vesper und erfrischenden Getränken ließ die Gruppe den spannenden Nachmittag ausklingen. Vielen Dank auch an Laura Blanasch und Marlies Ebel-Walz.
Die Ferienaktion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – ein schöner Tag voller Natur, Wissen und Gemeinschaft im idyllischen Lindig-Wald.
Ein besonderer Dank gilt Förster Michael Häffner für sein Engagement und die anschauliche Vermittlung seiner Arbeit.
Autor:M. Ebel-Walz aus Ravenstein |
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