Der König vom Hallenberg und sein wildes Volk - Handgeschnitzte Faschingsmasken aus Dorfprozelten

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„Der König vom Hallenberg und sein wildes Volk“ ist eine enthusiastische Gruppe um die Holzbildhauerin Angelika Bertlwieser und dem Steinbildhauermeister Alexander Schwarz. Die phantasievollen Masken aus Lindenholz in Kombination mit kreativen Kostümen aus Fellen, Lumpen, Hörnern und Klauen begeistern schon seit 2006 die Besucher des Dorfprozeltener Faschingszuges. Nun treten sie zum ersten Mal in Bürgstadt bei der historischen "Altweibermühle" auf.

Diese Masken sind etwas ganz besonderes. Sie sind weder alemannisch noch oberbayrisch, sondern der Beginn einer neuen Tradition. Ganz ursprünglich mit Holz, Fellen und anderen Naturmaterialien gestaltet, wächst die Gruppe um den König vom Hallenberg jedes Jahr um neue Gestalten an. Selbst das Bayrische Fernsehen interessiert sich dafür und zeigt dieses Jahr einen Beitrag über die Entstehung einer Maske.

Aber wer ist dieser König vom Hallenberg?
Dies ist eine geheimnisvolle Geschichte, eine Sage oder ein Märchen, die selbst kaum ein "Prözler" kennt.
Es war einmal eine Kräuterfrau namens Gundis. Sie stellte wundersame Heiltränke her und heilte damit sogar Menschen. Durch diesen ersten Kontakt entstand ein Vertrauen zwischen dem wilden Waldvolk und den Einheimischen. Und es trauten sich immer mehr dieser Gestalten heraus aus dem Wald am Hallenberg.
Der König vom Hallenberg herrscht über das geheimnisvolle Volk. Er sitzt auf seinem königlichen Wagen und lässt sich von seinen Untertanen Agathon und dem Kleiber ziehen. Aber es gibt noch allerhand andere merkwürdige Gestalten wie Feen und Zauberer, Gnome, Tiermenschen und mystische Figuren wie den ERNEUERER. Jede Figur hat einen eigenen Charakter, schrullig, tollpatschig, hinterlistig, gutmütig oder doch sogar böse?

Die beiden Bildhauer aus der Bildhauerwerkstatt in Dorfprozelten lieben die Schnitzerei an den Masken. Noch mehr aber mögen sie es die Figuren zu entwickeln und ihnen mit ausgefallenen Kostümen Leben einzuhauchen. Die komplette Geschichte kann man unter: masken.alexanderschwarz.de nachlesen.
Falls jemand Lust hat sich dem wilden Volk anzuschließen, der kann sich gerne melden. Da jedes Jahr neue Figuren entstehen, sind begeisterte Mitmacher immer willkommen.

Auf keinen Fall sollte man die "Altweibermühle" am Samstag, den 15. Februar um 14:30 Uhr verpassen und sich von den Rhythmen des wilden Volkes anstecken lassen.

Änderung!
Um 14:00 Uhr ist eine Vorführung "Altweibermühle" am Rathaus Bürgstadt. Der Zug startet dann um 14:30 Uhr.

Autor:

Alexander Schwarz aus Dorfprozelten

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