„Mit kleinen Kindern könnte ich nicht arbeiten“
Ausbildungsbörse an der Martin-von-Adelsheim-Schule hilft bei der Berufsorientierung

Kurz vor den Pfingstferien herrschte an der Martin-von-Adelsheim-Schule besonders reges Treiben. 28 Firmen waren zur Ausbildungsbörse an diesem Abend eingeladen und konnten ihren jeweiligen Betrieb in den Räumlichkeiten der Schule sowie draußen im Freien präsentieren.
Rektor Florian Loser begrüßte zusammen mit Konrektorin Sigrid Albrecht alle Teilnehmer:innen dieses Abends, von den Ausbildungsbetrieben über die Schüler:innen und Lehrer:innen bis hin zu den Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder an diesem Abend ebenfalls begleiten durften. Er freue sich, dass die Begegnung von Schule und Betrieb nach so langer Zeit einmal wieder in Form der Ausbildungsbörse möglich sei und hoffe, dass dies nun auch wieder regelmäßig der Fall sein werde. Frau Veronika Köpfle, Vorsitzende des Fördervereins, richtete ebenfalls ihr Grußwort an alle Anwesenden und machte auf die Win-Win-Situation beider Seiten, Schüler:innen und Ausbildungsbetriebe, aufmerksam, denn alle können von diesem Abend auf ihre Weise profitieren. Sie wies auch darauf hin, dass der Förderverein an diesem Abend in gewohnter Weise für die Bewirtung sorge. Rektor Florian Loser bedankte sich anschließend bei seinen Kollegen Herrn Florian Huber und Herrn Torben Schmidt, dem Sekretariat sowie Hausmeister Matthias Rhein, die von schulischer Seite diesen Abend erst möglich gemacht haben. Dann eröffnete er die Ausbildungsbörse offiziell und wünschte allen einen gewinnbringenden Abend.
Die Schüler:innen machten sich mit einem kleinen Fragebogen auf den Weg zu den Firmen, an denen sie besonders interessiert waren, aber natürlich auch zu Betrieben, von denen sie vorher noch nichts gehört hatten. Es wurden viele Fragen gestellt, oft auch nach Praktikumsmöglichkeiten oder Schülerjobs, primär aber nach Ausbildungsberufen und Voraussetzungen. Viele Betriebe betonten hierbei, dass Noten gar nicht immer so wichtig seien, viel mehr zählen häufig absolvierte Praktika und das Wollen und die Anstrengungsbereitschaft der Schüler:innen. Die Polizei beantwortete in Form eines kleinen Vortrages Fragen, beispielsweise, ob Asthma-Probleme ein Problem für die Diensttauglichkeit darstellen. „Für mich ist das nichts, da muss man sportlich ja voll fit sein“, erkannte eine Schülerin, während die andere begeistert das Zimmer verließ und wusste, dass sie sich nun definitive bei der Polizei bewerben werde. Die Ausbildungspartner zeigten sich sehr zufrieden mit der Organisation sowie den interessierten Fragen der Schüler:innen. Auch äußerten sie sich besonders positiv über die Anwesenheit der Eltern. Um die Hemmschwelle zwischen Ausbildungsbetrieb und Schülern etwas zu überwinden, hatten viele Firmen auch ihre Auszubildenden mitgebracht, da der Altersunterschied wesentlich geringer sei und es vielen leichter falle, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, anstatt direkt mit den Ausbildern. Für die anwesenden Lehrkräfte war es nicht nur ein informativer Abend, sie freuten sich auch darüber, so viele ehemalige Schüler:innen zu sehen, die offensichtlich glücklich in ihrem Ausbildungsbetrieb waren. Beim Katholischen Kindergarten blieb einer Erzieherin eine Dreiergruppe Jungs besonders in Erinnerung. „Es war schön zu sehen, dass auch Jungs sich den Beruf anschauen. Einer meinte, dass kleine Kinder eher nichts für ihn wären, er könne sich jedoch vorstellen, mit Jugendlichen zu arbeiten, als Jugend- und Heimerzieher.“ Häufig war aber schon zu beobachten, dass es Jungs zu den (informations-)technischen Berufen oder in Richtung Industrie- und Handel zog, während viele Mädchen sich nach wie vor eher auf soziale Berufe oder medizinische Berufe konzentrierten. „Schade, dass es keinen Friseurbetrieb gibt“, merkte eine Schülerin der 8. Klasse an, „ich hätte gerne noch ein Praktikum bei einem Friseur gemacht.“ Alles in Allem war es ein durchweg positiver und informativer Abend für alle Beteiligten und die nächste Ausbildungsbörse findet dann voraussichtlich in der neuen Halle statt.

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