Der beste Weg zum sauberen Teppich

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Oft ist es nur eine kleine, falsche Handbewegung – und schon ist es passiert: ein Rotweinglas, eine Schüssel Bratensoße, eine Flasche Tomatensaft liegen auf dem Boden. Der Teppich ist heftig verschmutzt. Alle Hausmittel, die uns Großmutter beigebracht hat, helfen nichts: Kochsalz, Haarshampoo, Schwammtuch und Bürste. Am Ende leuchtet ein riesiger Fleck auf dem Teppich. Was ist zu tun?

Reinigung von Teppich oder Läufer

Wenn es ein einzelner Teppich oder Läufer ist, dann ist das Problem überschaubar. Manche moderne Teppiche sind aus speziellen Baumwollfasern – diese können bei 60° C in der eigenen Maschine gewaschen werden, so sie nicht zu groß und zu schwer sind. Auch, wenn der Platz in der Trommel ausreicht, muss bedacht werden, dass ein Teppich, wenn er voll Wasser gesaugt ist, sehr viel Gewicht auf sich vereint. In der Maschine kann er so für Unwucht sorgen und bisweilen sogar für Schäden an der Maschine.

Andere moderne Teppiche wie Flokatis können von Hand in der Badewanne gereinigt werden. Auch hier ist zu bedenken, dass ein solcher Teppich sehr schwer werden kann, wenn er sich voll Wasser gesaugt hat. Große Waschmaschinen im Waschsalon sind für beide Arten eine sichere und günstige Alternative. Wenn Sie selber reinigen wollen, haben Sie also folgende Methoden zur Verfügung:

• Waschmaschine

• Handwäsche

• Ausgeliehenes Teppichreinigungsgerät

Gewebte Teppiche, insbesondere Perserteppiche werden chemisch gereinigt. Hier gibt es keine Alternative zur professionellen Teppichreinigung Berlin.

Reinigung von Teppichböden

Keine Probleme gibt es bei Teppichböden wirklich guter Qualität. Hier besteht das Trägermaterial aus Gewebe mit zähen Kunststoffen oder Harzen. Die Teppichfasern sind in Schlaufen in das Gewebe eingelassen. Teppichböden dieser Art können mit Dampf- und Hochdruck-Reinigungsmaschinen gesäubert werden. Dafür gibt es Dienstleister, die Maschinen und Reinigungsmittel gleich mitbringen. Die Kosten hierfür liegen in der Größenordnung 2,50 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter, oft kommt noch eine Entfernungspauschale für die Anfahrt dazu. Günstiger ist es, sich selbst eine Reinigungsmaschine im Baumarkt auszuleihen. Auch manche Drogeriemärkte verleihen die Geräte, oftmals sogar kostenlos beim Kauf einer bestimmten Menge an Teppichreiniger.

Bei guten Teppichen sind die Fasern mit teflonhaltigen oder ähnlichen Materialien beschichtet, die Schmutz eher abweisen, als ihn tief aufzusaugen. Dadurch wird die Reinigung um ein Vielfaches einfacher.

Problematisch sind billige Teppichböden. Hier sind die Teppichfasern lose Enden, und das Trägermaterial ist ein elastischer, ausgehärteter Kunststoffschaum. Mit der falschen Reinigungsmethode kann der Träger selbst angegriffen werden, und am Ende sind nicht nur die Flecken aus dem Teppich entfernt, sondern die Teppichfasern gleich mit.

Fazit

Professionelle Unternehmen haben die entsprechenden Geräte zur Verfügung, und wissen auch, mit welchen Mitteln welcher Teppich gereinigt werden kann oder muss. Hierfür sind die Kosten aber zum Teil um ein Vielfaches höher. Lassen Sie sich daher fachmännisch beraten, bevor Sie ein Unternehmen beauftragen.

Autor:

Jan-Volker Hübner aus Damm

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