Bauernschwank und Boulevardkomödie

Theater: Laienschauspielgruppe besteht seit 30 Jahren – Jubiläumsstück „Onkel Hubbi wird`s schon richten“

Dorfprozelten. Ein Jubiläum feiert die Theatergruppe der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Dorfprozelten. Seit 30 Jahren ist die Theatergruppe in wechselnder Besetzung aktiv. Alles begann im März 1986. Damals wurde der Dreiakter „Klein Chicago in Prozele – oder: Schieben Sie es nicht auf die lange Bank" aufgeführt. Seit dieser Zeit brachten die Laienschauspieler der KJG insgesamt 27 Stücke auf die Bühne.
Das Genre reichte von Bauernschwänken über Lustspiele bis hin zu Boulevardkomödien. Für das Jubiläumsjahr hatten die Laienschauspieler den Schwank „Onkel Hubbi wird’s schon richten“ von Beate Irmisch in wochenlangen Proben einstudiert und am Wochenende in zwei ausverkauften Vorstellungen mit großem Erfolg im Sternsaal aufgeführt.
Zum Inhalt des Stücks:
Bei den Dinkelkorns tobt der Bär. Nach durchzechter Nacht in der „Bango-Bängo-Popobar“ verursachen Onkel Hubbi (Harald Koch) und sein Neffe Stefan (Jan Konrad) einen Unfall. Sie demolieren den Vorgarten von Else Wachtel (Anja Keller), Onkel Hubbi’s Sandkastenliebe, können aber unerkannt entkommen.
Das Fatale an der Sache ist, dass Onkelchen keinen Führerschein besitzt und Wachtmeister Ede (Elmar Ott) bei der nächtlichen Tour mit von der Partie war. Aber auch Bäckermeister Heinz Dinkelkonrn (Steffen Hörst) und seine Frau Wilma (Carina Pfeiffer) haben so ihre Probleme, eine knifflige Steuerprüfung steht ins Haus und ihr schussliger Azubi Max (Johannes Schlosser) verbreitet Chaos in der Backstube.
Als dann auch noch Rosina Gierlundi (Christina Hörst), die Geschäftsführerin der Bar und die strenge Rosalie Gierschlund (Birgit Schlosser) vom Finanzamt auftauchen ist das Chaos perfekt. Ob Onkel Hubbi die Sache jetzt wohl noch richten kann?
Die Zuschauer sahen ein herrlich turbulentes Schauspiel, das mit viel Beifall belohnt wurde. Die Regie lag in den bewährten Händen von Anita Fries und Nicola Hohmann. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Pfarrheim und der kirchlichen Jugendarbeit zu Gute.

Autor:

Anja Keller aus Dorfprozelten

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