Pater Peregrin Maria Freymadl feierte seinen 90. Geburtstag
„Wir sind in Gottes Hand geschrieben“

Zum Andenken an seinen 90. Geburtstag, der Jubilar inmitten seiner Mitzelebranten, von links: Pater Richard Heßdörfer, Dekan Pfarrer Michael Prokschi, der Jubilar Pater Peregrin, Provinzialminister Dr. Cornelius Bohl, Guardian Pater Werner Reischmann
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  • Zum Andenken an seinen 90. Geburtstag, der Jubilar inmitten seiner Mitzelebranten, von links: Pater Richard Heßdörfer, Dekan Pfarrer Michael Prokschi, der Jubilar Pater Peregrin, Provinzialminister Dr. Cornelius Bohl, Guardian Pater Werner Reischmann
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Großheubach/Engelberg. Groß war die Zahl der Gottesdienstbesucher am vergangenen Sonntag auf dem Engelberg, als Pater Peregrin Maria Freymadl seinen 90. Geburtstag feierte. Als Gratulant war der Provinzialminister der Deutschen Franziskaner, Pater Dr. Cornelius Bohl aus München angereist. Auch der Dekan des Dekanats Miltenberg, Pfarrer Michael Prokschi, kam auf den Engelberg, um mit den Patres des Engelbergers Konvents und mit dem Jubilar gemeinsam einen Dankgottesdienst zu feiern. Und viele Gottesdienstbesucher zeigten durch ihr Kommen, dass der nunmehr 90zigjährige Pater Peregrin weithin geschätzt und durch seine stete freundliche Hinwendung zu den Menschen sehr beliebt ist.

Als Geburtstagsgeschenk habe sich Pater Peregrin nichts gewünscht. Diese Aussage machte der Guardian des Klosters, Pater Werner Reischmann bei seiner Begrüßung. Trotzdem ließ es sich der Freundeskreis des Klosters nicht nehmen, dem Jubilar eine Freude zu bereiten. Eine eigens für ihn gestaltete Kerze mit der Jahreszahl 90 zierte den Altar beim Gottesdienst.

In seiner Festpredigt bezog Pater Cornelius Bohl das Tagesevangelium mit ein. Dort werden die biblischen Urväter Abraham, Isaak und Jakob genannt. Alle drei haben ihre Gotteserfahrungen gemacht und sind dabei an die Grenzen des Ertragbaren gestoßen. Haben Zeiten der Sorgen, der enttäuschten Hoffnung, der Trauer und der Krankheit erlebt. Genauso sei es dem Jubilar ergangen. Pater Peregrin habe in seinem langen Leben unvergessliche Sternstunden erlebt, Stunden der Freude und des Glücks. Aber genauso auch viele Stunden der Sorgen, der Trauer und der Verlassenheit. So sagte Pater Peregrin an Vorabend seines Geburtstages: „Ich habe mein Leben ganz in die Hände Gottes gelegt und habe mich ganz darin geborgen, vor dem Kommenden habe ich keine Angst“. Der Strom unserer Lebenszeit versickere nicht ins Bodenlose, die Augenblicke unseres Lebens verwehen nicht im Wind. Unser Leben ist gesammelt bei Gott, so Pater Cornelius Bohl in seiner beeindruckenden Festpredigt zur Ehre von Pater Peregrin.

Unter der Leitung von Michael Reinhart hat die Kapelle des Musikvereins Richelbach den Gottesdienst musikalisch gestaltet. Pater Peregrin, selbst der Musik zugetan, freute sich sehr darüber. Gerne spielten die Musikanten dem Jubilar anschließend in der Klosterschenke noch ein Ständchen.

Bernhard Setzer

Autor:

Bernhard Setzer aus Breitendiel

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