Politik
Gründung der Wählergemeinschaft Heimat mit Zukunft

Wählergemeinschaft „Heimat mit Zukunft“ gegründet
Kommunalpolitik: Großes Interesse der Bürger bei der Gründungsversammlung
Großheubach. Am Montagabend gründete eine Gruppe Großheubacher Bürger im Gasthaus „Zum Goldenen Adler“ die neue parteiunabhängige Wählergemeinschaft „Heimat mit Zukunft“ mit dem Ziel, eine neue Gemeinderatsgruppierung und eine Bürgermeisterkandidatin zur Kommunalwahl am 15.03.2020 aufzustellen.
Initiator Engelhard Albert, der die Versammlung leitete, freute sich sehr über das Interesse und den Zuspruch der Bürger bei der Gründungsversammlung. Der kleine Saal im Gasthaus Goldener Adler war mit 72 Personen sichtlich überfüllt. Bisher traten der neuen Wählergemeinschaft 27 Personen bei. Nach der Begrüßung erklärte er als Ziel der neuen Wählergemeinschaft, die Zulassung zu der Kommunalwahl 2020 und die aktive sachbezogene Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Großheubach gemäß dem gewählten Motto „Heimat mit Zukunft“: dynamisch – bürgernah – kompetent.
Rechtliche Voraussetzung für die Zulassung zur Kommunalwahl 2020 ist die offizielle Gründung der Wählergemeinschaft auf einer öffentlichen Gründungsversammlung, die mit dieser Veranstaltung vollzogen wurde. Als nächste Schritte folgen die Aufstellungsversammlung am 04.11.2019, bei der die Kandidaten für die Kommunalwahl benannt werden sollen. Im Dezember wird eine Unterstützerliste im Rathaus Großheubach ausliegen, da für die Zulassung zur Kommunalwahl 120 Unterschriften von wahlberechtigten Großheubacher Bürgern erforderlich sind.
Es ist erkennbar, erklärte der Versammlungsleiter Engelhard Albert, dass die Bürger sich für die kommunalen Themen interessieren, jedoch keinen Beitritt in eine Partei möchten. Deshalb liege die parteiunabhängige Wählergemeinschaft im derzeitigen Trend, da dies ja keine Partei darstelle. Die Gruppierung sei offen für alle interessierten Bürger und freue sich über jede Unterstützung.
Die anschließende Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender der Wählergemeinschaft ist Engelhard Albert, Stellvertreter sind Mariska Pietsch und Peter Petter. Wera Hegendörfer ist Schriftführerin, und als Beisitzer wurden Stefanie Helmling, Julius Schuhmann, Ulrike Oettinger und Cornelia Zink gewählt. Die vorgestellte Satzung wird bei der nächsten Mitgliederversammlung endgültig beschlossen werden, erklärte Engelhard Albert.
Ulrike Oettinger als designierte Bürgermeisterkandidatin informierte dann die Anwesenden über ihren Werdegang und Ziele und führte als ihre Stärken aus: dem Bürger zuhören, verstehen was ihn beschäftigt und bedrückt, um dann unbürokratisch Lösungen zu finden und umzusetzen. Sie versprach, sich dazu mit ihrer ganzen Kraft für Großheubach einzusetzen und freute sich, dass sich bereits viele Personen bereit erklärt haben, diesen Weg mitzugehen und eine Kandidatur als Gemeinderat anzutreten. Der Internetauftritt hmz-grossheubach.de ist derzeit in Bearbeitung und wird in Kürze veröffentlicht werden.
Als Ideen und Aufgaben wurden im Vorfeld bereits herausgearbeitet, dass die Jugendlichen im Alter über 15 Jahren stärker unterstützt werden sollten, aber auch die schnell fortschreitende Digitalisierung ein Thema sei, bei dem sich die Gemeinde nicht abhängen lassen dürfe. Erneuerbare Energien und Energiesparen ist ein Thema für dass sich Ulrike Oettinger persönlich sehr interessiert, hier insbesondere der Austausch der alten Straßenlampen, die sich zu regelrechten Stromfressern entwickelt haben. Das Gesellschaftsleben sollte ebenfalls wieder neuen Schwung erhalten, den Rückgang der Feste und kulturellen Veranstaltungen gilt es aufzuhalten.
Ganz wichtig sei die Unterstützung der Gewerbebetriebe für Großheubach, dies ermögliche den Bürgern Arbeitsplätze vor Ort und damit kurze Arbeitswege zu bieten. Dann führte sie noch weitere Bauvorhaben an, deren Planung z.T. bereits begonnen worden sei, die aber in die Amtszeit der neuen Wahlperiode reichen werden. Dazu zählen die neuen Krippenräume in der KITA St. Elisabeth, die Sanierung der Heubachbrücke am Leinritt und die Ertüchtigung des alten Rathauses. Straßensanierungen z.B. die Friedensstraße, Kapellenstraße stehen an, die in finanzieller Hinsicht durch den Wegfall der Straßenausbaubeiträge für die Gemeinde nicht einfacher geworden sind. Und das neue Rathaus ist weder von außen noch von innen eine Augenweide, auch hier ist dringend Handlungsbedarf gegeben.
Der 1. Vorsitzende Engelhard Albert beendete die Versammlung mit dem Hinweis auf den Termin am Montag, 04.11.2019 um 19 Uhr im großen Saal des Gasthauses zum Goldenen Adler, an dem die Gemeinderatskandidaten und die Bürgermeisterkandidatin offiziell benannt werden sollen, und hoffte an diesem Tag viele der Anwesenden und weitere Großheubacher Bürger begrüßen zu können.

Autor:

Ulrike Oettinger aus Großheubach

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