Geballte Information und viele Antworten: Der Gesundheitsdialog der Neckar-Odenwald-Kliniken startete erfolgreich in Adelsheim

Die Chefärzte der Neckar-Odenwald-Kliniken im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, hier Chirurg Dr. Bernd Gritzbach.
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Adelsheim. Vor Ort direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu gehen, das haben sich die Neckar-Odenwald-Kliniken zu Beginn des Jahres vorgenommen. Und dass sie dies ernst meinen, das wurde eindrucksvoll bei der Auftaktveranstaltung am Mittwoch (25.) in Adelsheim demonstriert: Anwesend waren acht Chefärzte auf dem Podium, dazu der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Dr. Achim Brötel, der die Zuhörer im voll besetzten Kulturzentrum begrüßte, und Geschäftsführer Norbert Mischer, der durch den Abend führte. Darüber hinaus waren mehrere leitende Ärzte, Prokurist Frank Hehn, Pflegedienstleiter Kurt Böhrer, Betriebsratsvorsitzender Simon Schreiweis sowie weitere Mitarbeiter der Kliniken gekommen. Geballte medizinische Kompetenz also, oder wie Dr. Brötel eingangs feststellte: „Egal, was uns heute Abend zustoßen mag: Eigentlich müsste der zuständige Spezialist oder die Spezialistin da sein.“

Der Landrat unterstrich weiter, dass man die Bezeichnung „Gesundheitsdialog“ wörtlich nehme, man wolle ins Gespräch kommen. Aus diesem Grund habe man „ein absolutes Großaufgebot“ aufgefahren. „Wir möchten Ihnen verdeutlichen, was unsere Kliniken tagtäglich leisten und das obwohl der Gesetzgeber momentan alles tut, um es insbesondere den kleinen Krankenhäusern im Ländlichen Raum schwer zu machen.“

Dass sich die beiden Standorte mit zusammen rund 400 Betten, was der durchschnittlichen Größe von Kliniken in Baden-Württemberg entspreche, nicht verstecken müssen, wurde in der kurzen Vorstellung aller Abteilungen schnell klar. Wie alle Ärzte in bester Präsentierlaune berichtete Dr. Thomas Hüttenhain (Allgemein- und Viszeralchirurgie), wie er und sein Team mit einer Vielzahl von Eingriffen, von der Schilddrüse bis zu den Beinen, helfen könne, oft mit minimalinvasiven Methoden. Auch Dr. Bernd Gritzbach (Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie) stellte nicht nur neue OP-Methoden vor, sondern auch seine Spezialisten für Fuß-, Schulter- und Wirbelsäulenchirurgie. Dr. Rüdiger Mahler (Innere Medizin, Standort Buchen) und Dr. Fritz-Karl Matzkies (Innere Medizin, Standort Mosbach) sprachen über ihre Spezialisierungen in Gastroenterologie beziehungsweise Kardiologie und Nierenheilkunde und über schwere Grippeverläufe, die man derzeit in den Abteilungen behandle: „Dafür sind wir 24 Stunden am Tag da.“

„Alles für die Frau“ wiederum war das Thema des Ende März scheidenden Chefarztes Dr. Klaus Hahnfeldt (Gynäkologie und Geburtshilfe), der sich über mehr als 1.100 Geburten im vergangenen Jahr freute. Familienzentrierte Geburtshilfe sei ihm wichtig, da war er sich mit seinem Nachfolger Dr. Winfried Munz einig. „Absolut privilegiert“ sei der Kreis auch aufgrund der sehr gut aufgestellten geriatrischen Abteilungen, wie die Leitende Ärztin Dipl. med. Petra Flohr (Akutgeriatrie und Geriatrische Rehabilitation) betonte. Insbesondere die Angliederung direkt an das Klinikum habe große Vorteile. Auch stellte sie die Zusammenarbeit mit den Chirurgen um Dr. Gritzbach vor. Dass die psychiatrische Versorgung durch die Kooperation mit dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden sichergestellt sei, betonte Prof. Dr. Helmut Vedder: „Trauen Sie sich, sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen mit unterschiedlichen Modellen.“

Unter anderem für die fachgerechte Narkose, ergänzte Norbert Mischer, sorge das Team um den Ärztlichen Leiter der Kliniken, PD Dr. Harald Genzwürker (Anästhesiologie und Intensivmedizin), der aber auch die notärztliche Versorgung im Landkreis organisiere und in seiner Abteilung Schmerzpatienten behandle. Mischer war es auch, der die Zuhörer ermunterte, sich in den regelmäßig angebotenen Vorträgen weiter Gesundheitsinformation aus erster Hand zu besorgen. Damit leitete er, nachdem er weitere Behandlungsmöglichkeiten im Bereich HNO, Augen und Urologie vorgestellt hatte, zu der Diskussion über, die gut angenommen wurde. Können die Kliniken auch Kinder behandeln (nur in ganz bestimmten Bereichen), was tun die Kliniken gegen eingeschleppte Keime (strenge Hygiene und ein Screening jedes neuen Patienten) und in welchen gesundheitlichen Fällen könne man nachts in die Kliniken kommen (immer), waren nur einige der Fragen. Noch intensiver, weil persönlicher waren dann die Fragen, die im Anschluss bei alkoholfreien Getränken den Chefärzten gestellt wurden.

„Rundum zufrieden, mit großer Lust auf Mehr“, war daher das Fazit von Mischer zum Auftakt seiner „Tournee“, die am 30. Januar in Billigheim (Sport-und Festhalle Sulzbach), am 2. Februar in Mosbach (Mensa der Klinik), am 6. Februar in Aglasterhausen (Sport-und Festhalle), am 7. Februar in Walldürn (Haus der offenen Tür), am 8. Februar in Waldbrunn (Bürgerhaus Schollbrunn), am 13. Februar in Mudau (Bürgersaal im Rathaus) und am 21. Februar in Buchen (Konferenzraum unter der ZPA in der Klinik), jeweils um 19.00 Uhr, fortgesetzt wird.

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