Freie Wähler Weilbach sehen Zukunft in Interkommunaler Zusammenarbeit

Am 14. April fand die Generalversammlung des Ortsverbands der Freien Wähler im Gasthaus zum Hirschen in Weilbach statt. Vorsitzender Achim Schneider freute sich über den guten Besuch und ließ sein erstes Jahr als Vorsitzender Revue passieren. Neben der Arbeit im Gemeinderat seien die regelmäßigen FW-Treffen von Fraktion und Mitgliedern wichtig gewesen, um eine Meinungsvielfalt zu erreichen. Auch Gäste seien bei den Treffen immer willkommen.

Schneider ging auch auf die Beteiligung der Freien Wähler am Bartholomäusmarkt ein und dankte allen Mitwirkenden. Die geplante Verlegung des Bartholomäusmarktes auf einen Termin vor den Sommerferien sei leider trotz eines entsprechenden Gemeinderatsbeschlusses noch nicht erfolgt. Er hoffe aber auf eine Umgestaltung in 2016.Das FW-Helferfest im Herbst sei gut angekommen, daher werde auch in diesem Jahr wieder eine interne Feier stattfinden.

Weiterhin informierte der Vorsitzende Schneider über die Treffen mit den FW-Ortsverbänden in Schneeberg, Kirchzell und Amorbach. Als „Freie Wähler südlicher Landkreis“ habe man gemeinsam am 26. März einen Diskussionsabend zur Interkommunalen Zusammenarbeit am Beispiel Schwimmbad Amorbach durchgeführt. Die Resonanz war sehr gut, Redner waren u. a Landrat Scherf sowie die Bürgermeister Schmitt (Amorbach) und Zöller(Mönchberg). Die anschließende Diskussion habe leider gezeigt, dass die Meinungen zum Erhalt des Schwimmbades als mögliches ILEK-Projekt weit auseinandergehen. Geplant sind weitere gemeinsame Veranstaltungen mit den Freien Wählern südlicher Landkreis, der interkommunale Austausch sei wichtig und jeder sei herzlich zu den Treffen eingeladen.

Kassier Andreas Kraatz legte anschließend den Kassenbericht vor und konnte ein positives Ergebnis melden. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Dem Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde stattgegeben. Wünsche und Anträge lagen nicht vor.

Im Anschluss ging man noch einmal auf das Thema „Schwimmbad Amorbach“ ein. Es bestand einhellig die Meinung, dass man das Schwimmbad auf jeden Fall erhalten müsse und dass sich auch die Gemeinde Weilbach dafür einsetzen solle. Das Bad würde ja nicht nur von Amorbachern, sondern von Jung und Alt aus allen umliegenden Orten genutzt. Es sei ein wichtiger Standortfaktor, dessen Verlust der Region schade. Abgesehen davon lernten viele Kinder heute nicht mehr schwimmen, weil die Möglichkeiten fehlen. Vielleicht sollte man in den Gemeinden Weilbach, Kirchzell, Schneeberg und Amorbach die Bürgermeinung abfragen, um hier ein Stimmungsbild zu erhalten.

Die geplante Verlegung des Grüngutplatzes Weilbach wurde ebenfalls angesprochen. Der jetzige Standort sei zu Fuß bequem zu erreichen und man könne rund um die Uhr anliefern. Die anwesenden Gemeinderäte sprachen sich für eine gemeinsame Lösung mit Amorbach aus. Der jetzige Platz sei nicht genehmigt und in dieser Form nicht mehr tragbar. Die Bürger der Ortsteile und andere Nutzer müssten bereits jetzt mit dem Auto anliefern, bei einer Verlegung würde der Verkehr in der Hartungstraße zurückgehen. Außerdem könnte man bei einer gemeinsamen Lösung die Baukosten, die auf jeden Fall anfallen werden, aufteilen.

Autor:

Sabine Rindsfüsser aus Weilbach

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