Zentralgewerbeschule will „fördern und fordern“

Buchen. Eine vielseitige und facettenreiche Schule konnte der Schulleiter der Zentralge­werbeschule Buchen (ZGB), OStD Konrad Trabold, beim diesjährigen Pflegschaftsabend den Eltern und Ausbildern präsentieren. Die neun Schularten der ZGB besuchen dieses Jahr insgesamt 1031 Schülerinnen und Schüler, wovon rund 350 eine Vollzeitschule besuchen. Im Berufsschulzweig werden insgesamt sechs Berufsfelder angeboten.

Bei seinem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate präsentierte Herr Trabold das Bild einer insgesamt sehr erfolgreichen Schule, die dem Motto „fördern und fordern“ ge­recht wird. Bei der vergangenen Abiturprüfung konnte allen Schülern die Allgemeine Hoch­schulreife überreicht werden. Ähnlich erfolgreich verliefen auch die Abschlussprüfungen der Berufsschule. Von circa 200 Absolventen hatte nur einer nicht die schulische Abschlussprüfung bestanden. Beide Ergebnisse sind im landesweiten Vergleich spitze. Dass die ZGB ihre Lernenden auch fordert, zeigt sich an den vielen Top-Leistungen der Schüler. Zahlreiche Kammersieger kamen von der Schule, Kilian Leutner, einer der letztjährigen Abiturienten, gewann den ersten Platz beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Auch die hervorragenden Ergebnisse vieler Techni­kerarbeiten oder der Präsentationen beim diesjährigen Projekt „Metall und Elektro“ zeugen davon, dass die Schule ihren Teil dazu beiträgt, die Potentiale der Schüler zur Geltung zu bringen.
Für viele Schüler waren gewiss die Dutzenden außerunterrichtlichen Veranstaltungen, wie Studienfahrten zu europäischen Kulturstätten, Besuche von Messen, Firmen oder Hochschulen sehr aufschlussreich.
Den eigenen Horizont erweitern ist auch das Ziel von Schüleraustauschen. Letztes Jahr wa­ren Schüler der Partnerschulen aus St. Etienne und aus Szombathely für mehrere Wochen an der ZGB.
Auch in diesem Schuljahr stehen wieder einige Projekte auf der Agenda: die Fachgruppen­arbeit von Lehrerteams soll vertieft werden; im Rahmen der O.i.B.-Werkstatt-Tage (Orien­tierung in Berufsfeldern) können Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen in verschie­dene Handwerksberufe „hineinschnuppern“; ein flächendeckendes WLAN-Netz soll installiert werden und die mehrjährigen Umbaumaßnahmen zur Erfüllung der Brandschutzerfordernisse sollen abgeschlossen werden.
Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Herr Trabold noch beim Schulträger, dem Neckar-Odenwald-Kreis, dem Förderverein der Schule und dem Kollegium, denn ohne deren engagierte Unterstützung wäre die ZGB nicht so leistungsfähig.
In den anschließenden Klassen- und Abteilungspflegschaften informierten die Klassen- und Fachlehrer über schulische und berufsspezifische Belange und wählten die jeweiligen El­tern- und Ausbildervertreter. Diese trafen sich abschließend zu ihrer konstituierenden Sitzung. Zur Elternbeiratsvorsitzenden wurde erneut Frau Daniela Kehl gewählt, ihre Stellvertreterin ist Frau Ursula Wild.Si
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