Musik am JEG
Musik liegt in der Luft: Großes Frühlingskonzert am JEG

Foto: Thum
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Ein volles Haus voller Musik! Bis auf den letzten Platz gefüllt war nämlich die Aula des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld anlässlich des Frühlingskonzerts am 19. April. Gleich in mehrfacher Hinsicht gestaltete sich die Musikveranstaltung als Premiere: Endlich fand nach der langen musikfreien Zeit, verursacht durch die Einschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie, wieder eine Schulaufführung statt. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler trugen teils als Solisten, teils als Ensemblemitglieder zu einem überragenden Musikerlebnis bei. Ebenfalls neu: Zum ersten Mal agierten die beiden jungen Musiklehrkräfte Marie Rabenstein und Sebastian Tausch als verantwortliche Leitung und führten damit die lange musikalische Tradition des JEG erfolgreich fort, setzten aber auch eigene Akzente. Die „Chorleiterin“ und der „Bandleader“ ergänzen sich harmonisch und können ihre jeweiligen musikalischen Stärken so ideal zur Geltung bringen.

Überzeugende Solistinnen und Solisten

Premiere feierte des Weiteren der Lehrerchor unter der Leitung von Marie Rabenstein, der mit seiner Interpretation des Lieds „Price Tag“ von Jesse J. einmal mehr bewies, dass Lehrer wirklich alles können, selbst gut singen. In dieser Form ebenfalls eine Neuerung war die große Zahl an begabten Solistinnen und Solisten, die ihr Repertoire mit Verve und einer deutlich erkennbaren, je eigenen musikalischen Note darboten. Anna Günther und Korbinian Schäfer am Klavier sowie Violinistin Maria Schäfer gaben in ihren Soli eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens. Tuana Yilmaz überraschte mit ihrem großen Stimmvolumen bei dem Lied „Crazy“ und riss das Publikum mit ihrer gefühlvollen Interpretation mit. Ebenfalls auf hohem musikalischem Niveau bewegten sich die beiden Solistinnen aus der Q 11: Franziska Völker bot auf der Querflöte das „Russisches Zigeunerlied“ dar, Denise Mirzoev spielte auf dem Klavier „The Beauty And The Beast Prologue”.

Tolle Darbietung der Unterstufe

Natürlich glänzten auch die verschiedenen Ensembles und zeigten den Zuhörerinnen und Zuhörern, dass ihr wochenlanges Proben nicht umsonst gewesen war. Den Anfang des Konzerts bestritten Schülerinnen und Schülern aus den fünften bis siebten Klassen: Die Big Band der Unterstufe holte das Publikum mit Hits wie “We are the Champions” von Freddy Mercury, „Stand By Me“ und „Radioactive“ von den Imagine Dragons ab. Sichtlich Spaß am gemeinsamen Musizieren hatte der Unterstufenchor mit zwei gefühlvollen Liedern, „Caresse Sur L’Ocean“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und „Blood Brothers“.

Dann kamen „die Großen“ an die Reihe: Das Vokalensemble der Q 11 und Q 12 riss die Aula mit ihrem temperamentvollen Vortrag von „Say Something” mit. Auf eine besondere Leistung der Schülerinnen und Schüler der Q 12 machte später in einer kurzen Ansprache Sebastian Tausch aufmerksam: Trotz Abiturbeginn in der nächste Woche waren alle mit Eifer und Engagement dabei. Bravo!

Die Big Band geht in die Vollen

Mit „Yesterday” von den Beatles brachte das Orchester einen Klassiker zu Gehör, der beim Publikum natürlich gut ankam, ebenso wie die eingängigen Melodien des Pop-Chors. Darunter ein spezielles Highlight, nämlich „Ocean” von Zam alias Thomas Ball, dem Sänger und Songwriter aus Eisenbach, der mit Marie Rabenstein und dem Chor schon in einem gemeinsamen Projekt zusammengearbeitet hatte. Das musikalisch letzte Wort an diesem Abend hatte dann die Big Band des JEG, welche mit den Stücken „Come Sail Away”, „Bad Guy” von Billie Eilish und dem jazzigen „Uptown Funk” dem Konzert einen schönen Schlusspunkt setzte.

Durch das Programm führten in bewährter Manier Josefine Verfürth und Theo Spilger aus der 10. Klasse, beide mittlerweile selbst Präsentationsprofis nach den zahlreichen Events, die sie nun schon moderiert haben. Ins rechte Licht gerückt wurden die musikalischen Darbietungen von den Schülerinnen und Schülern des Technikteams, Dreh und Angelpunkt jeder Aufführung am JEG.

Ein gelungener Abend

Fazit: Ein rundum gelungener Abend! Jeder konnte hören, dass die konzertlose Durststrecke endlich überwunden ist und am Julius-Echter-Gymnasium wieder Musik in der Luft liegt. Am Schluss belohnte alle Musikerinnen und Musiker ein begeistertes Publikum mit lang anhaltendem Applaus, der Elternbeirat mit Süßigkeiten. Hoffentlich haben die Schülerinnen und Schüler davon auch etwas abbekommen, sofern Sebastian Tausch seine scherzhafte Bemerkung, alles allein aufzuessen, nicht doch wahr gemacht hat.

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