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Prinz, Genuss und Muschelkalk: Külsheim bittet zum Weinfest 2026!
- Külsheim bittet zum Weinfest 2026!
Der Festsonntag verspricht eine gelungene Symbiose aus badischer Gemütlichkeit und royalem Glanz. Hier Archivbild aus dem Jahr 2025. Foto Roland Schönmüller - hochgeladen von Roland Schönmüller
Vom 25. bis 26. Juli verwandelt sich die Weinlage „Hoher Herrgott“ in die Genussmeile der Brunnenstadt – Weinprinz Linus I. regiert huldvoll weiter.
KÜLSHEIM. Wenn sich am letzten Juli-Wochenende die Tore zum traditionsreichen Külsheimer Weinfest öffnen, blickt die Brunnenstadt auf eine jahrhundertealte Weinbautradition zurück.
Die markante Steillage „Hoher Herrgott“ ist seit Generationen das stolze Herzstück der lokalen Winzerkunst. Wo früher mühsame Handarbeit in den sandigen Muschelkalkböden den Alltag bestimmte, verbindet die heutige Winzergeneration modernste Kellertechnik mit tiefem Respekt vor der Natur. Das Ergebnis dieser Evolution lässt sich am Festwochenende im Glas erschmecken: Charakterstarke, mineralische Tropfen, die Geschichte und Gegenwart perfekt balancieren.
Die Seele im Glas: Die besonderen Rebsorten des Hohen Herrgotts
Was dieses Fest kulinarisch so besonders macht, verdanken die Gäste den tiefen Böden der Region. Hier im Taubertäler Weißweingebiet schlägt traditionell die Stunde des spritzig-milden Müller-Thurgaus, der stilecht im Bocksbeutel ausgeschenkt wird. Doch die Külsheimer Selbstvermarkter beweisen auch echten Innovationsgeist:
Neben dem samtigen, tiefroten Dornfelder und dem eleganten Weißburgunder gedeiht hier mit dem Schwarzriesling (Pinot Meunier) ein charakterstarker Exot, der die mineralische Vielfalt des Bodens perfekt einfängt.
Royale Kontinuität: Keine Palastrevolution am Sonntag
Die wichtigste Nachricht für alle Gerüchteköche vorab: Es gibt am Festsonntag definitiv keine Neuwahl und keinen Thronwechsel. Der amtierende Weinprinz Linus I. (Gehrig) – der im Vorjahr als erster Mann auf dem Külsheimer Thron für eine echte Sensation sorgte – denkt gar nicht an den royalen Ruhestand. Da seine offizielle Amtszeit weise auf drei Jahre angelegt ist, wird er am Sonntag nicht verabschiedet. Stattdessen regiert er das Weinfest 2026 mit gewohntem Charme und fester Hand am Glas einfach weiter.
Samstag, 25. Juli 2026 – Festauftakt im Weinberg
18:00 Uhr: Offizielle Festeröffnung – Traditioneller Festbier- und Weinausschank an den Lauben der Selbstvermarkter an der Weinlage „Hoher Herrgott“.
Ab 19:30 Uhr: Live-Musik & Festbetrieb – Stimmungsvolle musikalische Unterhaltung auf dem Festgelände für den perfekten Sommerabend in den Weinbergen.
Das Sonntagsprogramm (26. Juli) im Überblick:
Der Festsonntag verspricht eine gelungene Symbiose aus badischer Gemütlichkeit und royalem Glanz:
10:30 Uhr: Gottesdienst im Grünen – Geistlicher Beistand für die Seele, direkt unter freiem Himmel zwischen den Reben.
11:30 Uhr: Frühschoppen & Mittagstisch – Nahtloser Übergang von der Predigt zum deftigen Festbraten, untermalt von zünftiger, handgemachter Blasmusik.
14:00 Uhr: Der royale Pflichttermin – Großer Auftritt von Weinprinz Linus I., der das Glas huldvoll auf die Gegenwart des Külsheimer Weinbaus hebt.
Anschließend: Genussvoller Endspurt – Kollektives Fachsimpeln bei Kaffee, Kuchen und den edelsten Tropfen der Selbstvermarkter bis zum Sonnenuntergang.
Hinweise zur Anfahrt und Parken:
Für eine entspannte Anreise führt der Weg aus Norden (A3, Ausfahrt Wertheim) über die malerische Taubertalstraße direkt nach Külsheim. Aus Süden (A81, Ausfahrt Tauberbischofsheim) sind es rund 12 Kilometer über die Landstraße.
Parkmöglichkeiten stehen an der städtischen Festhalle sowie auf den ausgewiesenen Wanderparkplätzen rund um das Weinfestgelände zur Verfügung. Von dort aus führt ein kurzer Fußweg direkt hinauf in die Weinberge.
Roland Schönmüller (Text und Fotos)
BU: Külsheim bittet zum Weinfest 2026!
Der Festsonntag verspricht eine gelungene Symbiose aus badischer Gemütlichkeit und royalem Glanz. Hier Archivbild aus dem Jahr 2025. Foto Roland Schönmüller
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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