Musikalische Magie auf dem Engelberg
Drei Künstler schenken eine Stunde voller Klang und Tiefe
- Martina Gronemann, Pater Nelson und Verena Eckstein
- hochgeladen von Pater Nelson Kloster Engelberg
Am 30. August 2026 erlebten die Besucherinnen und Besucher des Engelbergs, unter dem Leitgedanken einer „Andacht voller Leichtigkeit und Tiefe“, eine Stunde voller Musik, Besinnung und besonderer Momente.
Pater Nelson, Verena Eckstein und Martina Gronemann, luden zu einer stimmungsvollen musikalischen Andacht in die Kloster- und Wallfahrtskirche ein, um für eine Weile innezuhalten, den Alltag hinter sich zu lassen und sich ganz der Musik hinzugeben.
Schon nach den ersten Klängen wurde deutlich, dass die Ankündigung einer musikalischen Reise nicht zu viel versprochen hatte.
Verena Eckstein entführte die Zuhörer mit ausgewählten Orgelwerken aus unterschiedlichen Epochen in vielfältige Klangwelten. Mal kraftvoll und festlich, mal ruhig und getragen entfaltete die Orgel ihre besondere Wirkung in den Mauern der altehrwürdigen Wallfahrtskirche.
Für abwechslungsreiche Klangfarben sorgte Flötistin Martina Gronemann. Auf unterschiedlichen Block- und Querflöten präsentierte sie ein facettenreiches Programm und überzeugte dabei mit großer musikalischer Virtuosität. Im Zusammenspiel mit der Orgel entstand eine besondere Atmosphäre, die viele Zuhörer sichtlich berührte.
Nach etwa einer halben Stunde unterbrach Pater Nelson die musikalische Reise für einen besonderen Moment der Stille. Mit einer kurzen, besinnlichen Meditation lud er die Besucherinnen und Besucher dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und die zuvor gehörten Klänge noch einmal in sich nachwirken zu lassen. So erhielt die Andacht neben der musikalischen auch eine ganz persönliche geistliche Tiefe.
Im weiteren Verlauf sorgte Pater Nelson gemeinsam mit Verena Eckstein auch mit zwei Gesangsstücken für besondere musikalische Momente. Bei „Signore delle cime“ und „Per la gloria“ verbanden sich seine ausdrucksvolle Stimme und der musikalische Part von Verena Eckstein zu einem eindrucksvollen Zusammenspiel, das die Zuhörer tief berührte.
Ein Höhepunkt des Nachmittags folgte gegen Ende der Andacht: Pater Nelson sang das „Ave Maria“ und schuf damit einen besonders innigen und bewegenden Moment. Die schlichte Schönheit und Ausdruckskraft des Gesangs rührte viele Zuhörer zu Tränen. In der anschließend spürbar bewegten Atmosphäre stimmte die Gemeinde gemeinsam mit den Mitwirkenden das Schlusslied „Ein Haus voll Glorie schauet“ an. So fand die musikalische Andacht einen festlichen und zugleich sehr persönlichen Abschluss.
Am Ende der musikalischen Stunde wollte der Applaus gar nicht enden. Mit folgenden Worten bedankte sich das Engelbergteam bei Verena Eckstein und Martina Gronemann: „Ganz herzlichen Dank für Ihr Kommen, für Ihre wunderbare Musik und für die Freude, die Sie uns allen heute hier auf dem Engelberg bereitet haben!“
Und als Zeichen der Wertschätzung erhielten die beiden Künstlerinnen, zusammen mit einer kleinen Aufmerksamkeit, jeweils eine gepflückte Sonnenblume.
Auch Pater Nelson wurde mit einem besonders kräftigen Applaus bedacht. Sein berührender Gesang, die besinnliche Meditation und insbesondere das „Ave Maria“ hätten die musikalische Stunde „auf ganz besondere Weise bereichert“, würdigte das Engelbergteam seinen Beitrag.
Im Anschluss an die musikalische Andacht lud die Klosterschänke mit einem mobilen Ausschank vor der Kirche dazu ein, noch ein wenig auf dem Engelberg zu verweilen. Bei einem Getränk und einem kleinen Imbiss konnten die Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch kommen und den gelungenen Nachmittag gemütlich ausklingen lassen.
Ein Nachmittag voller Musik, Begegnung und Besinnlichkeit ging damit zu Ende – und hinterließ bei vielen Gästen sicherlich nicht nur schöne musikalische Erinnerungen, sondern auch ein Stück Ruhe und Zuversicht für den Alltag.
„Halten Sie Gott fest in Ihrer Hand – und lassen Sie sich zugleich von ihm halten.“
Mit diesem Gedanken und einem herzlichen „Vergelt’s Gott fürs Dabeisein“ verabschiedete sich das Engelbergteam – verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen auf dem Engelberg.
Kontaktmöglichkeiten:
Mail: nelson.antoney@bistum-wuerzburg.de bzw.
paternelsonklosterengelberg@gmail.com
Telefon: 09371/ 9489414
Internet: www.klosterengelberg.com
Beichtgelegenheiten:
Montag und Mittwoch bis Freitag: 10.00 – 12.00 Uhr sowie 16.00 – 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 12.00 Uhr sowie 15.00 – 16.00 Uhr
An Sonntagen und Dienstagen sind keine Beichtmöglichkeiten vorgesehen.
Spendenkonto:
!!! bitte dabei den Vermerk »Engelberg« nicht vergessen !!!
IBAN für Spenden: IBAN: DE24 7955 0000 0620 2016 73 »Engelberg«
Autor:Pater Nelson Kloster Engelberg aus Landkreis Miltenberg |
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