Der Gedenkstein setzt den Schlusspunkt
Flurneuordnung in Ravenstein erfolgreich abgeschlossen
- Der Vorsitzende Johannes Gehrig (5. v. r.) freute sich gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Bürgermeister Ralf Killian (1. v. l.), Norbert Zier (3. v. r.), Markus Diemer (4. v. r.), Wolfgang Hornung (2. v. r.), Andreas Eberhard (1. v. r.), Marlis Ebel-Walz (3. v. l.) und Steffen Schmitt (4. v. l.) sowie den Ortsvorstehern Erhard Walz (Oberwittstadt) (5. v. l.) und Danny Barie (Unterwittstadt) (7. v. l.) und Vertretern des Landratsamtes, Fritz Bopp (2. v. l.) und Fabian Amend (6. v. l.), über den erfolgreichen Abschluss des Projekts, der mit der Enthüllung des Gedenksteins gefeiert wurde.
- Foto: Stadt Ravenstein
- hochgeladen von Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis
Ravenstein-Oberwittstadt/Unterwittstadt. Mit der feierlichen Enthüllung eines Gedenksteines ist die Flurneuordnung Ravenstein-Oberwittstadt/Unterwittstadt (Generalwildwegeplan) nach rund 13 Jahren erfolgreich abgeschlossen worden. Das Projekt mit Ausführungskosten von etwa 1,94 Millionen Euro und Fördermitteln in Höhe von rund 1,52 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln überschritt den ursprünglich veranschlagten Kostenrahmen lediglich um etwa 11 Prozent. Fachdienstleiter Fritz Bopp und Bürgermeister Ralf Killian waren sich einig: „Die Flurneuordnung ist für alle Betroffenen ein voller Erfolg.“ Der Gedenkstein befindet sich zwischen Ober- und Unterwittstadt am Radweg nahe der Heckmühle. Eine dort installierte Infotafel informiert Wandernde und Radfahrende über das abgeschlossene Projekt und lädt dazu ein, die Ergebnisse vor Ort zu betrachten.
Die im Rahmen des Projekts neu geschaffenen landschaftspflegerischen Maßnahmen wurden gemeinsam mit einem Pflegeplan an die Stadt Ravenstein übergeben. Dazu zählen insbesondere die sogenannten Trittsteine des Generalwildwegeplans. Diese verbinden die beiden großen Waldgebiete – den Distrikt Großer Wald im Westen und den Distrikt Hölzlein im Osten – und schließen eine zuvor bestehende Lücke im Wildtierkorridor. Von dieser Maßnahme profitieren zahlreiche Wildtierarten, insbesondere die Wildkatze. Das Projekt wurde seinerzeit auf Initiative des B.U.N.D.-Landesverbands mit dieser Zielsetzung angestoßen.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zudem die Vorstandsmitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Fachdienstleiter Fritz Bopp vom Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis überreichte im Namen von Minister Peter Hauk die Dankurkunden des Landes Baden-Württemberg.
Info: Weitere Informationen sind online unter www.neckar-odenwald-kreis.de oder www.lgl-bw.de/3852 abrufbar.
Autor:Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis aus Neckar-Odenwald-Kreis |
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