Kampagneeröffnung in der Narrhalla
Honisch Helau!“ – Der NCV startet schwungvoll in die Kampagne 2025/2026

Steffen Graner und Philipp Volk beim Einbürgerungstest zum Echten Honischer. NCV-Vorstand Daniel Hein und Koch Andre Klug begutachten das Festmahl. | Foto: Steffen Sollorz
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  • Steffen Graner und Philipp Volk beim Einbürgerungstest zum Echten Honischer. NCV-Vorstand Daniel Hein und Koch Andre Klug begutachten das Festmahl.
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Der Niedernberger Carnevalverein (NCV) eröffnete am 11.11.. seine Faschingskampagne in der bunt geschmückten Narrhalla. Zwischen Musik, Büttenreden, Rätselspaß und Ehrungen zeigte sich einmal mehr: In Niedernberg lebt die Fastnacht – mit Herz, Humor und einer großen Portion Gemeinschaft.

„Mit einem kräftigen "Honisch Helau!" starten wir unsere 68. Kampagne hier im schönen Honisch“, eröffnete NCV-Präsident Patrick Zerkler seine Rede. Dabei blickte er nicht nur auf die lange Tradition des 11.11. zurück, sondern auch auf das, was den NCV wirklich ausmacht: den Zusammenhalt. „Ein Verein besteht aus vielen Händen und vor allem Herzen – und die sind beim NCV an der richtigen Stelle“, betonte er unter Applaus. Zerkler erinnerte außerdem an die vielen fleißigen Helfer, die das Vereinsjahr geprägt haben – vom Weinfest, das zu den wichtigsten Einnahmequellen zählt, bis hin zum Anbau der Narrhalla, der derzeit mit viel Eigenleistung vorangetrieben wird. „Unser Verein besteht mittlerweile aus über 400 Mitgliedern – und jeder einzelne trägt dazu bei, dass wir so stark sind, wie wir heute dastehen“, so der Präsident.

Natürlich fehlte auch der närrische Teil des Abends nicht: Das neue NCV-Rätsel sorgte gleich zu Beginn für heitere Rategesichter, bevor Opa Walter Schultes und sein Enkelchen Lena (vom Karneval-Klub-Kakadu Aschaffenburg) in der Bütt für beste Unterhaltung sorgten. Ihr Fazit: "Das Schönste ist an der Fasenacht, wenn Jung und Alt zusammen lacht"!

Besondere Momente waren die Ehrungen durch Frank Niemert vom Fastnacht-Verband Franken, der verdiente NCV-Mitglieder für ihr langjähriges Engagement auszeichnete.

Helene Kempf und Tochter Ilona Gerdsmeier sorgten mit ihrer humorvollen Rede als Straßensängerinnen für viele Lacher, bevor es beim traditionellen Einbürgerungstest zum „Echten Honischer“ ernst – und gleichzeitig sehr lustig – wurde. Die Anwärter Philipp Volk (3. Vorstand) und Steffen Graner (seit 25 Jahren in Niedernberg) mussten ihr Können und Wissen in Theorie, Praxis und auch in einem musikalischen Teil beweisen. Der Honischer Dialekt sollte korrekt erkannt und übersetzt werden, geschichtliches Wissen rund ums Honischland wurde abgefragt und ein bekanntes Honischer Fasenachtslied musste korrekt mit Autor und Titel benannt werden - die beiden Anwärter brauchten hier allerdings große Unterstützung des Publikums! Deutlich besser schnitten Philipp Volk und Steffen Graner beim Praxisteil ab - Andre Klug kredenzte ein Hausmacher Gericht, das die beiden ohne Wenn und Aber verspeisen sollten: Rüsselchen und Zunge von der Wutz. Den Einbürgerungstest haben beide bestanden und dürfen sich nun als "Echte Honischer" bezeichnen - offiziell beurkundet durch "Ober"bürgermeister Ralf Sendelbach. 

Egon Marquart aus Großwallstadt sorgte bei der Kampagneeröffnung mit Musik für Stimmung und auch das Prinzenpaar der vergangenen Kampagne, Matthias II. und Kerstin I. (Ehepaar Klement), schunkelte kräftig mit.

Die beiden NCV-Urgesteine Walter Wagner und Heribert Englert sorgten in der Bütt für Lacher. Wagner erinnerte augenzwinkernd an die „gute alte Fasenacht“ und plauderte über Stolpersteine seines Arbeitslebens. Englert schilderte – sehr zur Freude des kopfnickenden Publikums – die Tücken der Digitalisierung: von der ständig mithörenden Alexa bis zu elektrisch gesteuerten Kirchenglocken, die er erst nach 37 Minuten wieder zum Schweigen brachte.

Zum Schluss brachte es Präsident Zerkler noch einmal auf den Punkt: „Seht den 11.11. als Fest der Dankbarkeit. Wir schauen zurück auf das, was wir geschafft haben – und blicken mit Freude auf das, was kommt. Ich freue mich auf eine tolle Kampagne 2025/2026!“ Begleitet von Applaus stimmte die Narrenschar in das dreifache Schlusswort ein: „Honisch Helau!“

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