Wanderfreunde Rüdenau
Die Wanderfreunde unterwegs im Pfälzerwald
- hochgeladen von Petronella Leis
Unter dem Motto „Alla hopp – in die Palz“ machten sich die Rüdenauer Wanderfreunde zu ihrem traditionellen Wanderwochenende Anfang Oktober auf in den Pfälzerwald. Nach der Ankunft in Ludwigswinkel am Donnerstagvormittag starteten die 21 Teilnehmer direkt zu ihrer ersten Wanderung auf dem Rumbergsteig. Auf dem Gipfel des Rumbergs faszinierten entlang des langgezogenen Bergrückens die bizarr geformten turmartigen Felsen aus Sandstein. Nach einer Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Rucksack ging es vorbei am ehemaligen Militärgelände Area 1 aus der Zeit des kalten Krieges und zurück nach Ludwigswinkel, wo im Hotel Rösselsquelle das Quartier bezogen wurde und der Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklang.
Nach einem stärkenden Frühstück am nächsten Morgen brach die Gruppe auf nach Nothweiler. Von hier startete man auf Schusters Rappen durch das schmucke Dörfchen und vorbei am Zeppelinbrunnen, der an den gleichnamigen Flugpionier erinnert, zur grenzüberschreitenden Vier-Burgen-Tour. Eine Herausforderung war der kräftige Anstieg durch das älteste Naturschutzgebiet der Pfalz zur Wegelnburg, der höchstgelegenen Burgruine des Pfälzerwaldes. Nach einer guten Wanderstunde war die großartige Aussichtswarte auf 572 m erreicht. Wenig später überschritt man beim Kaiser-Wilhelm-Stein die deutsch-französische Grenze und war auch schnell am nächsten Ziel, der Ruine Hohenburg angekommen. Fast auf Rufweite folgte ein weiteres Felsennest, die Burg Löwenstein, wo einst ein gefürchteter Raubritter und Wegelagerer hauste. Von hier ging es talwärts, zunächst auf schmalen Waldpfaden, dann auf breitem Wirtschaftsweg hinab zur imposanten Burganlage Fleckenstein. Hier war auch Zeit für eine Rast im Burg-Bistro, wo man sich köstlichen Flammkuchen schmecken ließ. Auf bequemem Weg und entlang eines Köhler-Lehrpfades gelangte man schließlich zurück zum Startpunkt der Wanderung in Nothweiler.
Der Dahner Felsenpfad, als eine der schönsten Wandertouren Deutschlands ausgezeichnet, stand am dritten Tag auf dem Programm der Wanderfreunde. Unzählige bizarre Steingebilde und versteckte Felstürme boten sich als Fotomotive auf der abwechslungsreichen Route an. Leider war der Wettergott an diesem Tag den Wanderern nicht ganz so wohlgesonnen, so dass man infolge einsetzenden Regens schließlich gezwungen war, die Tour etwas zu verkürzen. Die Einkehr in der auf dem Weg gelegenen urigen Dahner Hütte des Pfälzerwald-Vereins konnte dafür aber vollauf entschädigen.
Am Sonntag war schon wieder die Rückreise angesagt. Man legte noch einen Zwischenstopp in der Festungsstadt Landau ein und erkundete im Rahmen einer Stadtführung das historische Zentrum mit Details zur Geschichte der Stadt. Ein gemeinsames Abendessen nach der Ankunft in der Heimat bildete den Abschluss eines schönen und erlebnisreichen Wanderwochenendes.
Autor:Petronella Leis aus Mainbullau |
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