Lkw mit leeren Gasflaschen prallt gegen Warnanhänger der Autobahnmeisterei – Lastwagenfahrer leicht verletzt – Behinderungen auf der A3

Pressebericht des PP Unterfranken vom 28.01.2016 - Bereich Bayer. Untermain

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei dem Aufprall eines Lastwagens auf einen Warnanhänger der Autobahnmeisterei ist am Donnerstagvormittag der 32-jährige Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Nachdem sich die Beladung, bestehend aus knapp 300 zum Glück leeren Gasflaschen, unter anderem auf der Fahrbahn verteilt hatte, musste die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zeitweise komplett gesperrt werden.

Gegen 11.15 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf über den schweren Verkehrsunfall kurz nach der Anschlussstelle Stockstadt eingegangen. Wenige Minuten später war bereits eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach vor Ort. Wie sich herausstellte, hatte der 32-jährige Fahrer des mit knapp 300 leeren Gasflaschen beladenen Sattelzugs offenbar einen Warnanhänger der Autobahnmeisterei zu spät gesehen. Der Kraftfahrer konnte dem wegen Baumfällarbeiten auf dem rechten Fahrstreifen abgestellten Anhänger wohl nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr auf diesen auf.

Der Lastwagen stellte sich samt Anhänger in der Folge quer und versperrte somit die komplette Fahrbahn. Die Beamten veranlassten kurzzeitig eine Vollsperrung der A3 in beide Fahrtrichtungen, nachdem zunächst nicht klar war, ob die Gasflaschen gefüllt sind. Rasch konnte im Beisein der Feuerwehr dann aber wieder Entwarnung gegeben werden. Die Flaschen waren fabrikneu und leer.

Während sich der Rettungsdienst mit Notarzt um den 32-Jährigen kümmerte, begannen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Stockstadt, Kleinostheim und Großostheim mit der Aufräum- und Bergungsarbeiten. Ein Abschleppunternehmen war dann ebenfalls zügig an Ort und Stelle, so dass zwei der drei Fahrstreifen um 12.20 Uhr wieder frei waren. Der in der Spitze etwa fünf Kilometer lange Stau hatte sich bis 13.20 Uhr dann weitestgehend aufgelöst. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 160.000 Euro.

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