„Wer war ein Vorbild in deinem Leben?“
Einkehrtag für Männer im Schönstattzentrum Mariengart Waldstetten
- Pater Kamil Pawlak OFMConv vom Franziskaner-Konvent aus Walldürn hatte die geistige Leitung bei diesem Männertag. Mit drei Impulsen und der Feier der Heiligen Messe vertiefte er das Kernthema des Einkehrtages.
- Foto: Achim Dörr
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Höpfingen-Waldstetten. Am vierten Fastensonntag "Laetare“ - "Freue dich" fand wieder ein Einkehrtag für Männer im Schönstattzentrum Mariengart statt. Der sogenannte „Männertag“ in Waldstetten, der jedes Jahr im März von der Schönstatt-Bewegung organisiert und veranstaltet wird, unterbricht den Alltag und auch den normalen Sonntag. Und der „unbedarfte“ Betrachter staunt, wie viele Männer sich getroffen haben. Was führt sie zusammen, die Männer aus allen Schichten der Bevölkerung? Einfach zusammengefasst: Es ist der Glaube an Gott. Und in einer Zeit des immer mehr versinkenden Glaubens haben sich wieder über 50 Männer zu einem Tag zum Bekenntnis an Gott getroffen.
Und die Organisatoren hatten sich einen ganz neuen Ablauf einfallen lassen. Musikalische Rythmen erklangen zum Auftakt und später zum Mitsingen. In den Gesprächsrunden wurde zum Diskutieren eingeladen und es war nicht immer einfach seinen Gesprächsbeitrag praktisch gut „unterzubringen“. Horst Löffler und Achim Dörr verstanden es ganz hervorragend die Teilnehmer der Tagung „musikalisch“ einzubeziehen und anzusprechen. Von Pater Kamil Pawlak OFMConv aus Walldürn – dem Zelebranten der Heiligen Messe, kamen neue Impulse hinzu: „Wer war ein Vorbild in deinem Leben?“, „Im Beruf“ und im gesellschaftlichen Leben, willst du Gott einbeziehen in dein Leben? Gott macht dir den Vorhang auf. Für die, die Gott lieben und in ihrem Leben mit einbauen wollen, wird am Ende alles gut. So hat der Referent einen Impulsvortrag gehalten, über den „Josef“ aus Ägypten - vom „Sklaven zum Herrscher“. Von seinen Brüdern aus Neid verkauft und kam als Sklave nach Ägypten. Josef arbeitet vorbildlich, kann Träume deuten und berät den Pharao, trifft Vorsorge gegen Hungersnot und kann viel Gutes tun, weil Gott mit ihm ist.
So wie eine Kerze sich an einer anderen Kerze entzündet, so entzündet sich
Glaube an Glaube. Christen müssen ihre „Hand am Puls der Zeit haben“ wie Pater Josef Kentenich, der Gründer der Schönstatt-Bewegung oft betonte. Und sie müssen ihr „Herz bei Gott“ haben, was so viel bedeutet, dass man auf die Stimme Gottes hören muss und sie in den Entscheidungen mit einbindet. Der Gedankenlosigkeit, der Beziehungslosigkeit und der Mutlosigkeit müssen wir Christen das Engagement der Nächstenliebe entgegensetzen.
Und auch die Erinnerung an Schwester M. Elena Karle, die die bisherigen Einkehrtage organisiert hatte, und an eine andere Stelle versetzt worden ist, wurde dankbar erinnert. Dass auch der äußere Rahmen des Tages intakt und alles bestens organisiert war, einschließlich eines schmackhaften Mittagessens und Nachmittagskaffees mit leckerem Kuchen, dafür hatte das Helferteam wieder hervorragend gesorgt. (pm)
Autor:Achim Dörr aus Walldürn |
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