Wörth macht sich auf den Weg zur Fairtrade-Town!
- hochgeladen von Steffen Steffen Salvenmoser
Wörth am Main auf dem Weg zur Fairtrade-Town
Wörth am Main möchte Fairtrade-Town werden. Seit Februar 2026 arbeitet ein lokaler Steuerungskreis daran, die Voraussetzungen für die Auszeichnung zu erfüllen. Nach mehreren Treffen und zahlreichen Gesprächen ist die Initiative bereits breit in der Stadt verankert: Einzelhandel und Gastronomie, Vereine, städtische Einrichtungen sowie die Kirche unterstützen das Vorhaben.
Die Kampagne Fairtrade-Towns setzt auf fairen Handel auf kommunaler Ebene. Sie lebt davon, dass sich Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft vernetzen und gemeinsam vor Ort Verantwortung übernehmen. Das Engagement in Wörth zeigt: Fairer Handel beginnt nicht abstrakt, sondern im Alltag – beim Einkauf, in Vereinen, Schulen, Kirchen und öffentlichen Einrichtungen.
Um den Titel Fairtrade-Town zu erhalten, muss eine Kommune fünf Kriterien nachweislich erfüllen. Sie bilden ab, wie umfassend fairer Handel in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vor Ort unterstützt wird.
1. Der Stadtrat beschließt, den Fairen Handel zu unterstützen.
2. Eine mindestens dreiköpfige Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten. In ihr sind Stadt, lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft vertreten.
3. Der örtliche Einzelhandel bietet ein Mindestangebot an Fairtrade-Produkten an.
4. Mindestens zwei Schulen, zwei Vereine und zwei Kirchen organisieren jährlich Aktionen zum Fairen Handel.
5. Lokale Medien berichten mindestens viermal pro Jahr über die Kampagne in der Stadt.
Nach Angaben des Steuerungskreises waren diese Kriterien bereits nach kurzer Zeit erfüllt. Um zum Start der Bewerbung möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer einzubinden, wartete die Gruppe noch bis zum Beginn der Sommerferien. Nun soll der Antrag offiziell auf den Weg gebracht werden.
Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind willkommen. Wer sich beteiligen möchte, kann sich weiterhin der Initiative anschließen.
Das nächste Treffen des Steuerungskreises findet am 7. September um 19 Uhr im Rathaus statt. Außerdem wird die Initiative auf der Kerb mit einem Informationsstand vertreten sein.
Auch der Stadtrat bleibt eingebunden: In der Sitzung am 28. Oktober soll über den Stand der Aktivitäten informiert werden. Läuft alles nach Plan, könnte Wörth am Main schon dann offiziell den Titel Fairtrade-Town tragen.
Autor:Steffen Steffen Salvenmoser aus Wörth a.Main |
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