Abiturfeier am Julius-Echter-Gymnasium
Offenheit für Neues als Türöffner: Feierliche Übergabe der Reifezeugnisse am JEG

Der Abiturjahrgang 2023 des Julius-Echer-Gymnasiums. | Foto: Carmen Stripp
2Bilder

„Wenn sich eine Tür geschlossen hat, öffnen sich viele neue!“ Diese Metapher trifft in besonderem Maße auf die diesjährigen Abiturienten und Abiturientinnen des Julius-Echter-Gymnasiums zu, denen in der Coronazeit viele Türen verschlossen waren, die aber nun nach dem bestandenen Abitur unzählige neue öffnen können.
Bereits in der Andacht in der Elsenfelder Christkönigskirche, welche der eigentlichen Verabschiedung vorausging, wurde der Gegenwind thematisiert, dem die Jugendlichen in stürmischen Zeiten ausgesetzt waren und sind. Angesichts der Ungewissheit, wie das Leben nach der Schule in aktuell schwierigen Zeiten weitergeht, hielten die Religionslehrerinnen Teresa König, Corinna Walz und Lone Wulff eine tröstliche Botschaft bereit, nämlich das Vertrauen auf Rückenwind durch Gottes Beistand. Für diesen erhielten alle Absolventen nach dem Gottesdienst symbolisch ein buntes Windrädchen.

Eine Hupe als Startsignal

Nächster Programmpunkt war dann die feierliche Zeugnisverleihung in der Aula des JEGs, die von den Abiturientinnen Sabrina Ball, Rosalie Fulda und Renita Hupe mit einem klassischen Stück von Schostakowitsch sowie von Mara Schnabel mit zwei Songs von Amy Winehouse musikalisch umrahmt wurde. Schulleiterin Petra Hein dankte zunächst allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten, insbesondere dem Elternbeirat sowie dem Freundeskreis des JEGs. In Anspielung an die Abiturienten, die nach Abgabe ihrer Seminararbeit ein Hupkonzert veranstaltet hatten, hupte sie zweimal kräftig ins Publikum, um die neue jugendliche Leichtigkeit zu illustrieren, die auch das vom Abiturjahrgang 2023 gewählte Motto „bAbicue – wir sind heiß und brauchen Kohle“ widerspiegle.
Landrat Jens Marco Scherf wollte nicht allzu viele Lebensweisheiten zum Besten geben, da dadurch sehr leicht ein Glaubwürdigkeitsproblem entstehen könnte: Er zitierte aus seiner eigenen Abizeitung, dass ausgerechnet sein Abijahrgang der größte „Durchhängerjahrgang aller Zeiten“ gewesen sei. Nichtsdestotrotz forderte er die Absolventen dazu auf, stolz auf ihr bestandenes Abitur zu sein, ihren Weg zu gehen und darauf zu vertrauen, dass sie dabei nicht alleine seien.
Kai Hohmann, 1. Bürgermeister des Marktes Elsenfeld, ermunterte im Anschluss daran die Abiturientinnen und Abiturienten, durch innovative Ideen und kreative Lösungen die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Simon Schusser vom Freundeskreis bemühte die Metapher der Türen, die nun offenstünden, appellierte aber auch an die scheidenden Schülerinnen und Schüler, die Tür zum JEG nicht zuzuschlagen, wozu der Freundeskreis eine gute Möglichkeit böte.

Die Abiturprüfung als Türschloss

Das Abimotto im Blick hatte dann Marion Lebold, Vorsitzende des Elternbeirats, als sie an die jungen Erwachsenen appellierte, dass alle, die nun heiß auf die Zukunft seien, sich das vom Grill nehmen sollten, was ihnen bei ihrer Selbstverwirklichung helfe, dass man dabei aber auch die Werte leben sollte, die am JEG vermittelt wurden. Sie lobte Schulleitung und Lehrerkollegium für deren Engagement, vergaß aber auch nicht, den Anteil der Eltern am schulischen Erfolg ihrer Kinder zu erwähnen.
Schulleiterin Petra Hein dankte dann in ihrer Rede all denen, die dazu beigetragen hätten, dass sich für die anwesenden Abiturientinnen und Abiturienten das Tor zum Abitur geöffnet hätte. Sie brachte eine Geschichte aus dem Orient mit, die ihnen trotz der allgegenwärtigen Krisen und trotz des aktuellen Pessimismus der Jugend Europas Mut machen sollte. Die Geschichte illustrierte eindrucksvoll am Beispiel eines riesigen Türschlosses, das letztlich nur durch den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen, geöffnet werden konnte, dass man auf die eigenen Kräfte vertrauen sollte, um Freiheit in Verantwortung zu wagen.

Der Abiturjahrgang 2023 des Julius-Echer-Gymnasiums. | Foto: Carmen Stripp
Schulleiterin Petra Hein (l.) und Oberstufenkoordinatorin Susanne Schneider (r.) mit den besten Schülerinnen des Jahrgangs: Marie Rauschenbach, Sina Kunkel und Adriana Bethke. | Foto: Carmen Stripp

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Hobby & FreizeitAnzeige

Kann Astralis 2026 Wirklichkeit werden?
Astralis Festival 2026 braucht die Unterstützung der Region

Astralis Festival 2026: Ein neues Event für die Region – jetzt zählt jedes Ticket Was vor einigen Monaten noch eine Idee auf einem Blatt Papier war, soll vom 21. bis 23. August 2026 Wirklichkeit werden: Mit dem Astralis Festival entsteht in Großheubach ein neues Festivalprojekt, das Menschen zusammenbringen, regionale Talente fördern und Familien ein unvergessliches Wochenende ermöglichen soll. Hinter dem Festival stehen keine großen Veranstaltungsfirmen oder Investoren. Stattdessen arbeiten...

Beruf & AusbildungAnzeige

Gemeinsam stark, egal welche Sprache 🤝🌍

Im Seniorenwohnstift Erlenbach arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Muttersprachen zusammen. Nicht alle sprechen von Anfang an perfekt Deutsch. Und das ist völlig in Ordnung. Denn hier zählt vor allem eines: Zusammenhalt. 🫂 Neue Kolleginnen und Kollegen werden vom Team unterstützt, bekommen Hilfe im Alltag und dürfen Fragen stellen, ohne sich unsicher fühlen zu müssen. Niemand wird allein gelassen. So entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Vertrauen wächst, Sprache...

Energie & UmweltAnzeige
0:52

Alles aus einer Hand
Individuelle Steuerungstechnik von Braun & Toth

Schaltschrankbau aus Miltenberg – Individuelle Steuerungstechnik von Braun & Toth Hinter jeder modernen Absauganlage steckt eine präzise Steuerungstechnik. Der Schaltschrank bildet dabei das technische Herzstück der gesamten Anlage. Hier laufen Steuerung, Energieversorgung und Sicherheitsfunktionen zusammen. Braun & Toth Absaugtechnik aus Miltenberg entwickelt und baut individuelle Schaltschränke direkt im eigenen Haus. Am Anfang jedes Projekts steht die detaillierte Projektierung. Dabei wird...

Energie & UmweltAnzeige
0:25

Stellenanzeige
Wir suchen Verstärkung als Monteur (m/w/d)

Jeden Tag dieselbe Routine? Nicht bei Braun & Toth Absaugtechnik. Als Monteur (m/w/d) erwartet dich ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag rund um moderne Absaugtechnik und individuelle Anlagenlösungen. Unsere Projekte führen uns zu Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Dort werden Anlagen montiert, Maschinen aufgebaut und technische Systeme installiert. Mal regional, mal bei größeren Projekten auch überregional. Genau diese Mischung macht den Beruf so spannend. Dabei arbeitest du immer...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.