Protest gegen Badeverbot in Köln
Kölner StadtGesellschaft fordert Flußbad
- Die Wählergruppe Kölner StadtGesellschaft will das drohende Badeverbot in Rodenkirchen verhindern. Sie fordert ein Flußbad wie in der Schweiz
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Kölner Stadtgesellschaft (KSG) gegen pauschales Badeverbot an der Rodenkirchener Riviera. Badi nach Schweizer Vorbild gefordert.
Die neu gegründete Wählergruppe „Kölner Stadtgesellschaft“ (KSG) positioniert sich ganz klar gegen ein pauschales Badeverbot am Rhein. Der KSG-Spitzenkandidat für die Wahl der Bezirksvertretung Torsten Ilg erläutert seine Pläne für ein „Badi“ im Kölner Süden:
„Bereits bestehende partielle Verbote und Schilder bringen nichts. Sie werden bereits jetzt ignoriert. Meist von Menschen die nicht ortskundig sind und die Gefahren ignorieren. Jeder in Rodenkirchen weiß das. Wir von der Kölner StadtGesellschaft stellen die Bedürfnisse der Rodenkirchener Bürger in den Mittelpunkt, ohne das Thema Sicherheit weiter ignorieren zu wollen!
Rodenkirchen braucht sichere Badestellen – keine Verbote!
Ein pauschales Badeverbot ist kaum kontrollierbar und bürgerfeindlich. Stattdessen brauchen wir kontrollierte, sichere Badezonen, damit sich alle im Rhein bei Rodenkirchen unbeschwert abkühlen und entspannen können – so wie in Zürich mit den Badis, die durch Käfige vor dem Abdriften schützen.
Der Rhein bei Rodenkirchen ist Teil der „Kölschen Riviera“ mit langer Tradition. Erst durch die Nazis wurde das Baden erstmalig verboten.
RWTH Aachen hat bereits Pläne im Internet für ein mögliches Flußbad veröffentlich. Natürliche Ressourcen kostengünstig nutzen.
Chlor-Freibäder sind teuer im Unterhalt. Das Baden hier ist hingegen natürlich, erfrischend und für viele ein wichtiger Ort der Erholung. Statt Verbote, brauchen wir Lösungen, um Unfälle durch Unkenntnis zu vermeiden und das Baden sicher zu machen. Lasst uns den Rhein als natürlichen, nachhaltigen und kostengünstigen Badesee nutzen – für alle, die sich an Regeln halten!“ (Quelle WDR)
Autor:Sebastian Steffen Hauser aus Freudenberg |
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