Freie Wähler Köln
Kritik am Rechtskurs der Partei in Sachsen
- Freie Wähler Kurswechsel: liberal statt konservativ ?
- hochgeladen von Sebastian Steffen Hauser
(Köln / Berlin dpa) – „Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl müssen wir eine andere Konsequenz ziehen. Nur wer sich auch links von der Union positioniert, kann das Potenzial der aus dem Bundestag geflogenen FDP ansprechen.
Die FREIEN WÄHLER sind eine 'sowohl als auch'-Partei“, erklärt der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER im Bezirk Mittelrhein und Köln und widerspricht damit Thomas Weidinger, dem Vorsitzenden der FREIEN WÄHLER in Sachsen.
Weidinger hatte vorgeschlagen, die „Lücke zwischen Union und AfD zu schließen“. Doch dieser Auffassung erteilt der Kölner Parteivorsitzende eine klare Absage: „Wer diesen Kurs verfolgt, spielt mit dem Feuer. Diese Lücke gibt es längst nicht mehr. Die CDU/CSU und die AfD haben diese bereits vollständig ausgefüllt. Die AfD hat das gesamte politische Terrain rechts von der Union übernommen. Wählerinnen und Wähler bevorzugen das Original, anstatt eine FREIE WÄHLER-Partei zu wählen, die in vielen Regionen mit der 5%-Hürde zu kämpfen hat.“
Neue Wähler gewinnt man nur in den Großstädten. Liberal statt Konservativ
Stattdessen fordert Torsten Ilg eine Neuausrichtung: „Wir müssen uns stärker öffnen und liberaler werden. Besonders in den Großstädten gibt es ein großes Potenzial bei den Anhängern der Grünen, bei queeren Menschen und bei modernen, fortschrittlich denkenden Wählerinnen und Wählern, die mit veralteten Denkmustern wenig anfangen können.“
_______
Autor:Sebastian Steffen Hauser aus Freudenberg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.