Wasser bringt Leben
Kolpingsfamilie Großheubach spendet für fünf Zisternen in Kenya

Die Leiterin der Kolpingjugend Großheubach, Franziska Stock, überreicht zusammen mit dem 1. Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Gernot Winter, den Spendenscheck an den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes Würzburg, Armin Rodenfels.
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  • Die Leiterin der Kolpingjugend Großheubach, Franziska Stock, überreicht zusammen mit dem 1. Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Gernot Winter, den Spendenscheck an den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes Würzburg, Armin Rodenfels.
  • Foto: Ruthard Zipf
  • hochgeladen von Gernot Winter

Wasser ist in vielen Regionen der Welt knapp, so auch in Kenya. Oft fehlt es den Menschen dort an sauberem Trinkwasser. Davon konnte sich Franziska Stock von der Kolpingsfamilie Großheubach im vergangenen Jahr selbst ein Bild machen. Mit einer Reisegruppe aus der Diözese Würzburg war sie im Sommer drei Wochen lang in Kenya unterwegs. Davon berichtete sie Mitte Februar in einem Lichtbildervortrag im Großheubach.
Nun bereitete die 20jährige mit anderen Jugendlichen einen Jugendgottesdienst zum Thema „Wasser“ vor. Zusammen mit Regionaljugendseelsorger Bernd Winter feierten Kinder, Jugendliche und viele Erwachsene am vergangenen Samstag in der von den Oberministranten Jakob Link und Robin Ziegler stimmungsvoll beleuchteten Pfarrkirche St. Peter diese Vorabendmesse. Gleichzeitig bildete dies den Abschluss der Zisternen-Spenden-Sammel-Aktion der Kolpingsfamilie Großheubach. Etwa ein Jahr lang wurde bei verschiedenen Veranstaltungen für Zisternen in Kenya Geld gesammelt – so wie nach dem Gottesdienst am Infostand zum Kolping-Zisternen-Projekt im Kirchturm.
„Nur wer genug Wasser hat, der bleibt in seinem Dorf und flieht nicht in die Stadt, um dort seine Zukunft zu suchen.“ berichtete Franziska Stock. Die Zisternen bzw. Tanks besitzen einen weiteren Vorteil: sie stehen meist direkt neben dem Haus. Dadurch wird das tägliche, mühsame Wasserholen vom oft kilometerweit entfernten Brunnen überflüssig. In Afrika ist dies traditionell die Aufgabe von Frauen und Kindern. Bereits Fünfjährige schleppen die schweren Kanister auf dem Kopf – oft mehrere Stunden am Tag. In dieser Zeit können die Frauen nicht auf dem Feld arbeiten. Die Kinder gehen nicht zur Schule. Steht das Wasser direkt neben dem Haus, bleibt mehr Zeit für Feldarbeit und Schule. Durch die Zisternen steigt zudem die Wasserqualität.
Ein 5.000 Liter-Wassertank kostet 400 Euro und reicht für eine Familie von Regenzeit zu Regenzeit. Etwa 1.800 Euro kamen im Laufe des Jahres zusammen. Die Kolpingsfamilie stockte nun diesen Betrag auf 2.000 Euro auf. Somit können fünf weitere Zisternen finanziert werden. Die Wassertanks sind Teil eines Projekts von KOLPING INTERNATIONAL, das vom Kolping-Diözesanverband Würzburg derzeit besonders unterstützt wird. Bei der Spendenübergabe dankte der stellvertretende Diözesanvorsitzende Armin Rodenfels aus Collenberg dem 1. Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Großheubach, Gernot Winter, und er freute sich: „Durch die Spende aus Großheubach erhalten wieder einige Menschen mehr durch Kolping Zugang zu sauberem Wasser und können ihre Hygiene- und Gesundheitssituation erheblich verbessern.“

Autor:

Gernot Winter aus Großheubach

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