1. Company Battle Aschaffenburg ist ein voller Erfolg

Fragen der Juroren
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Sogar die Stehplätze waren heiß begehrt: Äußerst erfolgreich wurde in der vergangenen Woche das 1. Company Battle an der Hochschule Aschaffenburg durchgeführt. Viele Besucher hatten sich die Zeit genommen, um in der Aula der Hochschule fünf höchst interessanten Vorträgen von Existenzgründern zuzuhören.

Veranstalter des 1. Company Battle war die Hochschule Aschaffenburg. Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft e. V. (BVMW), Geschäftsstelle Bayerischer Untermain, dem Career Service der Hochschule Aschaffenburg und mainproject 2018 hatten fünf regionale Existenzgründer, die bereits ein Unternehmen gegründet haben, die Chance, sich der Wirtschaft zu präsentieren und um die Gunst erfahrener Juroren zu kämpfen – ähnlich wie in der Sendung „Höhle der Löwen“. Wer die Juroren im ultimativen Business-Pitch überzeugte, konnte nicht nur einen lukrativen Geldpreis, sonder auch ein wertvolles Coaching-Paket in Empfang nehmen. Das Publikum kürte den „winner of hearts“ mit einem Publikumspreis.

Prof. Dr. Wilfried Diwischek, Präsident der Hochschule Aschaffenburg, begrüßte die Gäste und betonte den Wert, den Gründungen in seinen Augen darstellen. „Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die die Gründung eines Unternehmens eingehen. Ich zolle ihnen allen großen Respekt für den Mut, persönliche Risiken einzugehen, um ein Ziel zu erreichen. Das ist sehr lobenswert!“

In Vertretung von Oberbürgermeister Klaus Herzog überbrachte Dirk Kleinerüschkamp, Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, Grußworte. Er hob hervor, dass die Stadt sich über die Initiative zum 1. Company Battle freue. „Das Projekt fördert das Miteinander zwischen gestandenen Unternehmern und Existenzgründern. Ich bin gespannt auf die Geschäftsideen.“ Die Stadt Aschaffenburg, so Dirk Kleinerüschkamp weiter, sei ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig brauche der Raum Bayerischer Untermain kreative Köpfe, um auch morgen zukunftsfähig zu sein. Dafür gelte es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

Als Moderatorinnen führten Meike Schumacher von mainproject 2018 und Beatrice Brenner vom BVMW durch die Veranstaltung. Sie stellten auch den Ablauf der Veranstaltung vor: Jeweils siebenminütige Vorträge durch die Existenzgründer, daran anschließend jeweils sieben Minuten lang Fragen durch die Jury.

Als erste Existenzgründerin stellte Tanja Maier ihr Unternehmen „Bad Design Tanja Maier“ vor. Die Baddesignerin aus Wenighösbach beschäftigt sich mit dem Planen und Visualisieren von Bädern nach dem Motto „Ihr Bad entsteht in meinem Kopf“. Neben Bädern visualisiert die Unternehmerin auch Küchen, Ess-, Wohn- und Arbeitszimmer sowie Ausstellungen und Messestände.

Im Anschluss sprachen Martin Morràs Gansikow und Martin Kroll über ihr Unternehmen „GǾLD´s GbR“. Die beiden Offenbacher – bis vor kurzem noch Betriebswirtschaftsstudenten – haben Bartöl und Bartbalsam auf den Markt gebracht.

Der nächste Existenzgründer war Artur Gagarin, der seine „Fans4Club GmbH“ vorstellte, ein Crowdfunding für den Profisport.

Kai Brand und Leandro Diels beleuchteten anschließend ihr Unternehmen „Monkey Cage“, mit dem sie ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Es handelt sich hierbei um eine Boulderhalle in Aschaffenburg.

Zum Schluss sprach Achim Metternich über die Kraft der Elektromobilität, die in dem gemeinsam mit einem Partner betriebenen Unternehmen „KeM UG“ die zentrale Rolle spielt. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität.

Die Jury war mit Vanessa Weber (Geschäftsführerin von Werkzeug Weber GmbH & Co. KG), Bastian Bieber (Geschäftsführer von B2 Communications GmbH), Walter Fries (Partner WALTER FRIES Firmengruppe), Frank Oberle (Vorstandsmitglied der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau) und Prof. Dr.-Ing. Georg Rainer Hofmann (Direktor Information Management vom Institut Hochschule Aschaffenburg) hochkarätig besetzt. Sie zog sich nach den fünf Vorträgen zur Beratung und Ermittlung des Gewinners zurück.

Während der Beratungen der Jury stellte Thomas Lindauer in einem Impulsvortrag sein Unternehmen Dokuneo Software GmbH aus Aschaffenburg vor.

Dann war es so weit. Die Jury konnte mit „GǾLD´s GbR“ und „Monkey Cage“ gleich zwei Gewinner präsentieren, und so freuten sich Martin Morràs Gansikow und Martin Kroll sowie Kai Brand und Leandro Diels jeweils über einen Geldpreis samt Coaching-Paket.

Als „winner of hearts“ kürte das Publikum mit großem Vorsprung Tanja Maier von „Bad Design Tanja Maier“. Zum Abschluss präsentierte Jurorin Vanessa Weber noch den Gründer Turbo.

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