Sattel Auflieger auf der A3 umgekippt – in Kürze Vollsperre wegen Bergungsarbeiten – winterliche Straßenverhältnisse im Spessart

Pressebericht des PP Unterfranken vom 04.01.2016 - Bereich Unterfranken

Ein mit Lebensmitteln beladener Sattel Auflieger ist in der Nacht zum Montag auf der A3, kurz nach der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg umgekippt.

Aktuell wird der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Eine Vollsperre erfolgt in Kürze nach Eintreffen des bereits verständigten Bergedienstes.

Der mit Lebensmitteln beladene Lkw-Zug kam gegen 02.50 Uhr alleinbeteiligt auf der Rohrbuchbrücke in Schleudern, drehte sich, kippte um und liegt aktuell entgegen der Fahrtrichtung quer zur Fahrbahn.
Der Fahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Angaben zur Schadenshöhe sind aktuell noch nicht möglich.

Während der Bergungsarbeiten wird die Richtungsfahrbahn Würzburg voll gesperrt. Deshalb ist mit größeren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Ortskundige Autofahrer werden deshalb gebeten das Gebiet zu meiden.

Im Spessart herrschen aktuell winterliche Straßenverhältnisse.
Die Winterdienste sind mit allen verfügbaren Fahrzeugen im Einsatz.
Kraftfahrer werden aufgefordert ihre Fahrweise an die winterlichen Straßenbedingungen anzupassen.

Nachtrag:
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach war mit mehreren Streifenbesatzungen vor Ort. Ebenso waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn, sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Bis zum Beginn der Bergungsarbeiten konnte der Verkehr noch an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Nach dem Eintreffen der Bergungsfahrzeuge war es nötig, die A3 in Fahrtrichtung Würzburg kurzzeitig komplett zu sperren.

Gegen 08:00 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die A3 wieder frei befahrbar. Größere Verkehrsbehinderungen blieben wegen geringeren Verkehrsaufkommens aus. In der Spitze baute sich ein Stau mit einer Länge von etwa vier Kilometern auf. Die Autobahnmeisterei war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, um die schneebedeckte Fahrbahn zu räumen.

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