Pfarrei St. Pius feiert Maria Himmelfahrt
Maria Himmelfahrt in St. Pius
- Kräuterbüschel - Blumenschmuck in der St.-Pius-Kirche zum Fest Maria Himmelfahrt
- Foto: M. Schmidt
- hochgeladen von Pfarrei St. Pius Rück-Schippach
Die Pfarrei St. Pius Rück-Schippach feierte mit vielen Gottesdienstbesuchern aus der Pfarreiengemeinschaft Christus Salvator Elsenfeld das Fest von Maria Himmelfahrt in der St.-Pius-Kirche in Schippach. Fleißige Frauen hatten Kräuterbüschel gebunden, die zu Ehren Marias gesegnet wurden. Frater Dr. Abraham sagte, dass wir nicht nur Marias Aufnahme in den Himmel feiern, sondern ein wichtiges Fest voller Hoffnung und Freude. Es zeigt uns wo unser Leben endet, wenn wir an Gott glauben. Maria war eine einfache Frau, die mit ihrem Ja zum Engel nicht wusste was auf sie zukommt. Sie sagte ja zur Freude, aber auch zu Sorge, Schmerz, Leid und Trauer. Sie begleitete ihren Sohn auf seinem Weg, bis zum Kreuz. Der Tod ist nicht das letzte Wort. Die Auferstehung Jesu ist ein Zeichen was Gott uns schenken möchte, eine wichtige Botschaft, dass das Leben stärker ist als der Tod. Maria ist eine Frau der Hoffnung, sie ist Wegbegleiterin und Fürsprecherin. Auf Maria zu schauen lädt uns ein auf unser eigenes Leben zu schauen. Wo habe ich Angst vor der Zukunft, wo brauche ich Gottes Halt, seine Hilfe, wo zeigt er mir einen Weg, wenn ich alleine bin, einsam, Sorgen habe, die mich belasten, wenn ich nicht mehr weiterweiß und meinen Weg nicht kenne. Wer an Gott glaubt, geht eine Gemeinschaft mit ihm ein. Wir schenken ihm unser Vertrauen und er begleitet uns. So wie auch Maria nicht wusste was auf sie zukommt aber ihm vertraute, auch in schwierigen Zeiten. Sie zeigt uns den Weg zu ihrem Sohn und zu Gott. In den anschließenden Fürbitten baten wir Gott und Maria um ihre Begleitung auf unserem Lebensweg, unser Herz zu öffnen für andere Menschen, dass wir unser Heil bei ihr suchen bei körperlichen und seelischen Leiden und baten darum das Leben der Verstorbenen bei Gott zu vollenden. Bei der Kräutersegnung wurde alles gesegnet was Menschen und Tieren Heil bringt und wir lobten Gott für die Schöpfung in der er alles wachsen lässt was wir für unsere Gesundheit benötigen. Mit dem Segen zum Abschluss des Gottesdienstes wünschte uns Frater Abraham für heute ein gesundes und frohes Fest. Unsere Kräuterbüschel nahmen wir mit nach Hause. Dort werden sie in eine Vase gestellt oder im Dachboden aufgehängt. Mit diesem Brauch ist die Hoffnung verbunden, dass wir vor Krankheiten verschont werden und auch das Haus vor Unwetter geschützt wird.
Petra Hitziger-Rubio
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.