Mariä Himmelfahrt in Schneeberg
Mit Segnung der Kräuterbüschel
- Feierlicher Gottesdienst zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel
- Foto: Erika Büchler
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Mariä Himmelfahrt in Schneeberg
Das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel wurde in Schneeberg mit einem feierlichen Gottesdienst begangen. Vor dem Gottesdienst hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit eine Wörzbörde gegen eine Spende zu erwerben. Die Kräuterbüschel wurden von einigen Blumen-Schmückerinnen um Gisela Kuhn gebunden, das Angebot wurde gerne angenommen. Die Spenden werden für den Blumenschmuck in der Kirche verwendet, eine schöne und lobenswerte Aktion. Zu Beginn des Gottesdienstes zog Pfarrer Christian Wöber mit Diakon Florian Grimm, Diakon Peter Rickert und den Ministranten feierlich in die Kirche ein. Auch die Kirche war mit schönen Kräutersträußen geschmückt. Pfarrer Wöber ging in seiner Predigt auf die Aufnahme Mariens in den Himmel ein, dass dies zwar ihren Tod bedeute und der Tod für uns ja eher etwas erschreckendes sei. Gerade in unserer kurzlebigen Zeit messe man anderen Dingen immer sehr viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit bei und wenn man dann mit dem Ableben eines lieben Menschen konfrontiert wird, ist immer alles ganz plötzlich und wirft viele komplett aus der Bahn. Gerade an Mariä Himmelfahrt können wir uns freuen. Es wird uns aufgezeigt, was wir als gläubige Menschen nach unserem irdischen Leben erwartet, nämlich unsere Aufnahme in den Himmel mit Leib und Seele. Sicher nicht die Aufnahme unseres kompletten menschlichen Körpers, sondern wir mit allem was uns im Leben wichtig war, gerade auch die Menschen, die uns von großer Bedeutung waren. Pfarrer Christian Wöber las hier einen Auszug aus einem Brief von Wolfgang Amadeus Mozart an seinen Vater vor. In diesem schreibt er, dass er sich jeden Abend mit dem Bewusstsein ins Bett lege, dass er den nächsten Tag vielleicht nicht mehr erleben werde. Diese Gedanken habe er, obwohl er ja gerade mal 30 Jahre jung sei. Er sei deshalb nicht erschreckt oder lebe ob dieses Bewusstseins gar mürrisch und niedergeschlagen. Nein, dies hat für ihn etwas beruhigendes und tröstendes und er ist dankbar dafür, im Tod den Schlüssel zur wahren Glückseligkeit erkannt zu haben. Das ist ein Beispiel tiefer Gläubigkeit und zeigt sich auch in seinen vor Lebensfreude sprudelnden musikalischen Werke. Eine sehr beeindruckende Predigt!
Birgit Wagner setzte an der Orgel und als Kantorin die musikalischen Akzente zu diesem Festtag.
Am Ende des Gottesdienstes wurden die mitgebrachten Wörzbörden gesegnet.
Autor:Erika Büchler aus Schneeberg |
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