UNGEZIEFER UND ZU HOHE MIETEN
MIETWUCHER AM UNTERMAIN BEENDEN!

Die Wohnungssituation in ganz Deutschland aber auch in unserer Region ist für viele Menschen kaum noch auszuhalten. In einem Artikel des Main-Echos, der am 15.07. erschienen ist werden genau diese prekären Wohnverhältnisse aufgegriffen und am Beispiel der Dawonia-Wohnungen in Elsenfeld konkretisiert.

Dazu erklärt Nicole Gohlke, MdB, stellv. Mitglied im Bauausschuss und Spitzenkandidatin der bayerischen LINKEN zur Bundestagswahl:„Die Privatisierung öffentlicher Wohnungen war ein großer Fehler, der sich nun bitter rächt. Die Mieterinnen und Mieter vor Ort müssen den Privatisierungswahn von Ex-Bauminister Söder ausbaden. Viele private Konzerne wie Dawonia verfolgen allein eine Strategie der maximalen Rendite, investieren dabei aber kaum in den Wohnungsbestand oder die Wohnquartiere. Wir möchten Vermieter zur Instandsetzung der Wohnungen verpflichten, die Mieten deckeln und die vor 10 Jahren an Dawonia und andere verkauften Wohnungen wieder in die öffentliche Hand überführen. Dafür schlagen wir vor, dass die Bundesregierung einen Rekommunalisierungsfonds in Höhe von jährlich 2 Milliarden Euro auflegt.
Der Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 249 Main-Spessart, Kreisrat im Landkreis Miltenberg und Vorsitzender der LINKEN Aschaffenburg und Bayerischer Untermain, Andreas Adrian nimmt wie folgt Stellung:„ Diese Wohnverhältnisse sind ein trauriges Armutszeugnis der bayerischen Baupolitik. Für gerade einmal 2,45 Milliarden Euro wurden die 33.000 GBW Wohnungen verscherbelt. Die Folgen dieser neoliberalen Privatisierungspolitik bekommen nun leider auch die Mieterinnen und Mieter in unserer Region zu spüren. Dabei sind im Landkreis Miltenberg mehr als 1.000 und in der Stadt Aschaffenburg rund 900 Wohnungen im Besitz eines Wohnungskonzerns für den vor allem die eigene Rendite zählt. Die Folgen sind steigende Mieten und Heizkosten, marode Wohnungen und Ungeziefer. Dass es sich dabei nicht um ein Problem handelt welches sich auf Elsenfeld beschränkt, zeigt sich schon wenn man nur wenige Kilometer entfernt, in die Erlenbacher Siedlung blickt. Auch in Erlenbach stehen mehrere hundert ehemalige GBW-Wohnungen, welche zur Dawonia überführt wurden.

Einige Haustürgespräche ergaben ein ähnliches Bild wie es in Elsenfeld der Fall war. Eine Bewohnerin berichtete davon, dass die Heizkosten ins unermessliche steigen während ihre Heizung defekt ist und sich trotz wiederholter Beschwerden niemand darum kümmert. Es hat sich also , dass die viel umstrittenen Verkäufe des damaligen Wohnungsbauministers Markus Söder, wie schon damals von Expert*innen prognostiziert, eine absolute Fehlentscheidung auf Kosten der Mieter*innen war. Aus diesem Grund muss die Dawonia-Wohnungen enteignet und die Wohnungen zurück in die öffentliche Hand überführt werden!“
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