Kölner StadtGesellschaft KSG
Konkurrenz für Kölner CDU erstarkt vor allem in Rodenkirchen
- Torste Ilg (links), Roberto Campione (Mitte), Michael Brodesser (Mitte) wollen den Kölner Süden bei der Kommunalwahl aufmischen
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Kölner Stadtgesellschaft (KSG) will im Kölner Süden durchstarten: „Mit viel Zulauf“ – Insider berichten von großem Argwohn aus der seit Jahren zerstrittenen Kölner CDU
Die neu gegründete Wählergruppe „Kölner Stadtgesellschaft“ (KSG) tritt mit frischem Wind und klaren Zielen bei den Kommunalwahlen 2025 an. Besonders im Fokus steht dabei der Kölner Süden im Stadtteil Rodenkirchen. Der dortige Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Torsten Ilg, ehemaliges Mitglied der FREIEN WÄHLER, zeigt sich zuversichtlich: „Wenn die FDP dort zwei Mandate holen konnte, schaffen wir das auch.“ Die KSG tritt in allen Wahlbezirken von Rodenkirchen an, während OB-Kandidat Roberto Campione zudem in Marienburg kandidiert.
„Mit viel Zulauf“ – Insider berichten von großem Argwohn aus der CDU
Aus Kreisen der zerstrittenen Kölner CDU ist zu hören, dass die Gründung der KSG auf großes Misstrauen stößt. Ein Insider auf Facebook äußerte: „Aus Kreisen der zerstrittenen Kölner CDU ist mit großem Argwohn zu hören, dass die KSG im Kölner Süden durchstarten möchte.“ Die „Neuen“ möchten diese Berichte derzeit jedoch nicht kommentieren.
Klare Schwerpunkte: Verkehr, Wohnen, Sauberkeit und Bürokratieabbau
Die KSG setzt sich für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt ein. Im Mittelpunkt stehen: Wohnungsbau: Die Forderung nach jährlich 1.500 neuen städtischen Wohnungen, insbesondere für die Stadtteile Rodenkirchen, Bayenthal, Raderberg und Raderthal. Ilg betont: „Rodenkirchen verdient mehr als Baustellen-Chaos und leere Versprechen! Wir stehen für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Mobilität.“
Verkehrspolitik: Die Gruppe will Experimente beenden und setzt auf einen umfassenden Masterplan Verkehr, der faire Lösungen für alle Verkehrsmittel bietet. Vorschläge umfassen eine bessere Taktung von Bussen und Bahnen, ein 1-Euro-Kurzstreckenticket, Quartiersgaragen – beispielsweise in Zollstock – sowie eine innovative Rhein-Gondel zwischen Rodenkirchen und Porz. Weitere Ideen sind ein sicheres Flussbad an der kölschen Riviera sowie eine Fahrrad-Registrierung, um die Sicherheit zu erhöhen und „Fahrradleichen“ zu vermeiden.
Weitere Kandidaten – klare Schwerpunkte
Auf Listenplatz 2 kandidiert Michael Brodesser aus Köln-Weiß. Der Unternehmer und Bestattermeister fordert mehr soziale Gerechtigkeit, den Abbau von Bürokratie sowie eine Stärkung des Ehrenamts.
Für den Stadtrat tritt Roberto Campione im Wahlbezirk Marienburg an und führt die Ratsliste der KSG an. Der studierte Architekt und Hotelier setzt auf ein zukunftsorientiertes Programm für Köln.
Zukunftsorientiertes Programm für Köln
Die KSG plant Maßnahmen in mehreren Schlüsselbereichen: Mehr Schulplätze, moderne Ganztagsbetreuung und eine bessere Ausstattung aller Veedelschulen. Mehr Sauberkeit und Sicherheit durch verbesserte Beleuchtung und gezielte Kontrollen an Hotspots. Unterstützung von Wirtschaft, Start-ups und Ehrenamt durch Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren.
Mit ihrem Programm möchte die KSG eine nachhaltige, bürgernahe und innovative Stadtentwicklung vorantreiben und Köln fit für die Zukunft machen.
Autor:Sebastian Steffen Hauser aus Freudenberg |
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