Qualifikation für den Landeswettbewerb
Junge Forscher erfolgreich
- Einen großen Erfolg bei Jugend forscht verbuchten Colin Luongo (Mitte), Anika Dürr und Betreuer Birger-Daniel Grein von den Jungen Forschern Main-Tauber e.V. Freudenberg
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Freudenberg. Für die Jungforscher des Freudenberger Vereins Junge Forscher Main-Tauber gab es beim Jugend forscht Regionalwettbewerb Heilbronn-Franken einen großen Doppelerfolg. In der Sparte Junior für Kinder bis 14 Jahren erhielten beide Teilnehmer für ihre Projekte eine sehr gute Platzierung. Der Wettbewerb fand Ende Februar in der Hochschule Künzelsau statt.
Colin Luongo (11) aus Wertheim-Bestenheid ging der Forschungsfrage nach „Wie stellt man eine umweltfreundliche Lebensmittelverpackung selbst her?“ Er wurde Erstplatzierter im Bereich Arbeitswelt und vertritt die Region beim Jugend forscht Junior Landeswettbewerb Baden-Württemberg im Mai in Balingen.
Anika Dürr (13) aus Freudenberg trat im Fachbereich Technik an. Ihr Projekt war „Wie kann ich Klemmbausteine biologisch abbaubar machen.“ Sie erhielt den dritten Platz des Fachgebiets und zusätzlich Sonderpreise unter anderem für Nachhaltigkeit. Beide wurden von Birger-Daniel Grein ehrenamtlich bei ihren Forschungsprojekten betreut.
Colin hatte im Schuljahr zuvor eine biologische Beschichtung aus Fett und Bienenwachs entwickelt. Diese macht Papier umweltfreundlich wasserfest. Im aktuellen Projekt nutzte er diese Beschichtung, um umweltfreundliche Verpackungen für Essen-To-Go zu entwickeln. Er optimierte das Auftragen, den Zusammenhalt der Schachtel und die Reißfestigkeit. Er wies nach, dass seine Beschichtung saure und basische Soßen aushält und prüfte die Beschichtung auf antibakterielle Wirkung. Außerdem zeigte er auf, wie sich die beschichtete Verpackung reinigen und so wiederverwenden und wie sie sich recyclen lässt.
Die Arbeitswelt-Jury lobte, Colin begeistere mit seinem Projekt als echter Tüftler, der die Philosophie von Jugend forscht zu hundert Prozent verkörpere. „Mit beeindruckender Ausdauer hat er sein Projekt kontinuierlich weiterentwickelt und unter verschiedenen Aspekten ausführlich getestet.“ Außergewöhnlich gewesen seien vor allem der Test in der Spülmaschine, mit Kamera und die Untersuchung von Bakterienwachstum.
Colin gefällt am eigenen Forschungsprojekt, dass man neue Dinge lernt und man eigene Ideen in Projekten, die einem Spaß machen, umsetzen kann. Beide hatten auch beim Wettbewerb und zusammen mit dessen anderen Teilnehmern viel Spaß.
Anika entwickelte Klemmbausteine aus verschiedenen Materialien, die sich bei Regen auflösen und dennoch beim Spielen stabil sind. Ziel des Projekts war es Bausteine zu schaffen, die sich beim nächsten Regen auflösen, wenn sie auf dem Spielplatz vergessen werden und so keinen Müll hinterlassen. Sie wies neben dem Auflösen auch Stabilität bei Abrieb, Zug und Fallen nach.
Beide Kinder waren bereits letztes Jahr bei Jugend forscht dabei. Sie wollen auch in Zukunft eigene Forschungsprojekte umsetzen und am Wettbewerb teilnehmen.
Colin und Anika gehören zudem zu den ausgebildeten Mentoren des Vereins, die andere Jungforscher und Betreuer bei Vereinsaktivitäten unterstützen. Sie sind außerdem Vorstandsmitglieder des Vereins.
Autor:Junge Forscher Main-Tauber e.V. aus Freudenberg |
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