Nach verdächtiger Wahrnehmung einer Passantin - Größerer Polizeieinsatz an Asylbewerberunterkunft

Pressebericht des PP Unterfranken vom 02.02.2016 Bereich Bayer. Untermain

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am späten Dienstagnachmittag an der Asylbewerberunterkunft in der Aschaffenburger Straße gekommen. Eine Passantin hatte eine Person mit einer Pistole an einem Fenster bemerkt. Dank der Unterstützung der Betreuer stellte sich rasch alles als harmlos heraus. Ein 14-Jähriger hatte mit einer Spielzeugpistole hantiert.

Gegen 17:15 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf einer Autofahrerin eingegangen. Sie hatte im Vorbeifahren an einem Fenster im Erdgeschoss des Wohnheimes eine Person bemerkt, die mit einer Pistole hantierte. Rasch waren mehrere Streifenwagen der Aschaffenburger Polizei, der Verkehrspolizei und der Alzenauer Polizei vor Ort.

Dank der Unterstützung einer Betreuerin der dort wohnhaften Jugendlichen aus verschiedenen Ländern war es in der Folge dann rasch gelungen, den Sachverhalt aufzuklären. Sie hatte einen im Haus befindlichen Kollegen verständigen können und dieser kam unter anderem mit einem 14-jährigen Buben auf die Straße, der letztlich einräumte, mit einer Faschingspistole am Fenster gespielt zu haben. Die Zündplättchenpistole fand sich letztlich auch in seinem Zimmer.

Aus polizeilicher Sicht kann noch erwähnt werden, dass einer der jugendlichen Bewohner sich sofort und redlich bemühte die Polizei vor Ort zu unterstützen und sich als Dolmetscher anbot. Die Dienste waren dann aber schon nicht mehr erforderlich.

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