Kreativitiät sprudelt auch in der Corona-Krise
Malwettbewerb in Klingenberg

Die Maler Andreas Küpper, gleichzeitig auch im Vorstand des Vereins Kunstraum, Meret Fischmann, Lisa Geiselhardt, Harald Teubel in Vertretung für Susanne Teubel, Manuela Schmidt, Waldtraud Günther, Kassiererin des Vereins Kunstraum, Claudia Grohmann und Bürgermeister Ralf Reichwein bei der Preisverleihung.
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  • Die Maler Andreas Küpper, gleichzeitig auch im Vorstand des Vereins Kunstraum, Meret Fischmann, Lisa Geiselhardt, Harald Teubel in Vertretung für Susanne Teubel, Manuela Schmidt, Waldtraud Günther, Kassiererin des Vereins Kunstraum, Claudia Grohmann und Bürgermeister Ralf Reichwein bei der Preisverleihung.
  • Foto: Stadt Klingenberg
  • hochgeladen von Ruth Weitz

Ein außergewöhnliches Frühjahr, die Corona-Pandemie mit Lockdown, hat die Welt völlig auf den Kopf gestellt. Das hat auch der Verein Kunstraum in Churfranken zu spüren gekommen. Ausstellungen und Kunstaktionen konnten nicht stattfinden. Zusammen mit der Stadt Klingenberg hat auf Anregung von Dieter Mocka, kürzlich ins gleichberechtigte Vorstandsteam des Vereins gewählt, die Stadt Klingenberg in Kooperation mit dem Kunstraum Churfranken zu einem vierwöchigen Malwettbewerb für Klingenberger Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren aufgerufen. Ziel: der Kreativität sollte auch während Corona eine Plattform gegeben werden. Das Thema des Wettbewerbs ohne jegliche Vorgaben lautete »Die Welt ist bunt«. Im Mittelpunkt stand die Inspiration. Insgesamt sieben Werke von sechs Künstlern wurden im Klingenberger Rathaus eingereicht.

Die Jury, die sich aus Bürgermeister Ralf Reichwein, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aus Mitgliedern der Kunstraums und Kunstliebhabern zusammensetzte, konnte sich letztlich nicht für eine Reihenfolge in der Bewertung entscheiden. »Wir fanden sie alle gut und preiswürdig«, berichtet der Rathauschef. Deshalb hatte er die Initiative ergriffen, über das soziale Netzwerk Facebook abstimmen zu lassen. Rund 300 Personen hatten sich letztlich beteiligt. Mit deutlichem Vorsprung fand das Werk von Andreas Küpper Gefallen bei der Abstimmung und erreichte den ersten Platz. Küpper ist seit Ende Juni auch im Vorstandsteam des Vereins Kunstraum. Alle anderen eingereichten Arbeiten lagen beim Voting dicht beieinander, so dass sie als Zweitplatzierte gewertet wurden.

Der Erstplatzierte erläuterte den Hintergrund seines Werks, das zwei Männer auf Distanz zeigt. Die Spirale im Vordergrund symbolisiert trotz räumlichem Abstand eine Verbindung zueinander. Der Blick in den blauen Himmel steht für die Hoffnung auf Frieden und Toleranz für eine bunte Welt, in der Männer und Frauen, unterschiedlicher Nationalitäten und in allen Hautfarben respektvoll miteinander leben können.

Nun waren die Künstler, die am Malwettbewerb teilgenommen hatten, von Bürgermeister Reichwein zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen worden. Die Teilnehmer stellten ihre Bilder kurz vor und erklärten ihre Idee. Vorstandsmitglieder des Kunstraumes, Waltraud Günther und Andreas Küpper, motivierten die Maler, sich aktiv dem Verein Kunstraum in Churfranken anzuschließen. Bürgermeister Reichwein gratulierte zu den Kunstwerken und überreichte allen Künstlern einen Einkaufsgutschein, der in einem Einzelhandelsgeschäft oder Restaurant in Klingenberg eingelöst werden kann. Der Gewinner Andreas Küpper erhielt zusätzlich einen Pokal. Der Kunstraum in Churfranken wird die Bilder im Rahmen einer Ausstellung im Löw-Haus präsentieren.

Eigens aus Österreich eingereist war der Schauspieler und Musicaldarsteller Johann Rosenhammer, der von dem Wettbewerb gelesen hatte und den Teilnehmern gratulierte. Er wird auch als Mitglied in den Verein Kunstraum eintreten.

Die Maler Andreas Küpper, gleichzeitig auch im Vorstand des Vereins Kunstraum, Meret Fischmann, Lisa Geiselhardt, Harald Teubel in Vertretung für Susanne Teubel, Manuela Schmidt, Waldtraud Günther, Kassiererin des Vereins Kunstraum, Claudia Grohmann und Bürgermeister Ralf Reichwein bei der Preisverleihung.
Der 1. Preis geht an Andreas Küpper (Mitte), Links neben ihm Bürgermeister Ralf Reichwein, rechts der Schauspieler Johann Rosenhammer.
Autor:

Ruth Weitz aus Obernburg am Main

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