Polizeibericht
Unterfranken | Rund 50 Einsätze auf Grund Schneefall - Überwiegend Unfälle mit Sachschaden und Verkehrsbehinderungen
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Pressebericht des PP Unterfranken vom 09.01.2025
Der bereits im Vorfeld prognostizierte Schneefall in der Nacht von Donnerstag auf Freitag führte in Unterfranken zu einer Vielzahl an Einsätzen für die Polizei und Rettungskräfte. Auf den schneebedeckten Straßen kam es in der Nacht zu vielen Verkehrsbehinderungen und glättebedingten Unfällen.
Rund 50 Einsätze - Schwerpunkt im Bereich Main-Rhön
Aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen musste die unterfränkische Polizei im Zeitraum von etwa 21:00 Uhr bis in die Morgenstunden zu rund 50 Einsätzen ausrücken. Überwiegend handelte es sich hierbei um liegengebliebene Fahrzeuge auf den Autobahnen und insbesondere auch Verkehrsunfälle auf Grund von der Straße abgekommenen Fahrzeugen. Bei zwei dieser Verkehrsunfälle wurden Beteiligte leicht verletzt. Die restlichen hatten glücklicherweise lediglich Sachschäden zur Folge.
Die Einsatzschwerpunkte lagen insbesondere im Bereich Main-Rhön und vereinzelt im Spessart.
Querstehender Lkw blockiert A70
Nach derzeitigen Erkenntnissen, auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit, geriet gegen Mitternacht ein Lkw auf der A70 bei Gochsheim ins Schleudern und touchierte die Mittelleitplanke. In der Folge kam das Fahrzeug schwer beschädigt quer auf der Fahrbahn zum Stehen und blockierte beide Fahrstreifen in Richtung Würzburg. Der 59-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und musste nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus.
Die Mittelleitplanke wurde durch die Kollision auf einer Länge von rund 20 Metern auf die Gegenfahrbahn gedrückt. In der Folge musste auch der linke Fahrstreifen in Richtung Schweinfurt vollgesperrt werden. Die Sperrungen konnten erst gegen 05:30 Uhr wieder aufgehoben werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 85.000 Euro.
Mehrere Lkw auf A7 stecken geblieben
Gegen 03:00 Uhr wurden auf der A7 bei Oberthulba rund 20 Lkw gemeldet, die sich auf Grund des starken Schneefalls festgefahren hatten und nicht mehr weitergekommen sind. Diese mussten zum Teil mit Unterstützung des THW geborgen werden. Die Fahrbahn, auf der eine Schneehöhe von rund 25 cm festgestellt wurde, musste durch die Autobahnmeisterei geräumt werden. Im Anschluss wurde die Fahrbahn wieder freigeben.
Pkw mit Sommerreifen unterwegs
Gegen Mitternacht kam auf der Staatsstraße 2308 auf Höhe Waldaschaffer Forst alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stehen. Die Ursache hierfür stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte schnell fest - der Pkw war trotz der schneebedeckten Fahrbahn und der Jahreszeit noch mit Sommerreifen unterwegs. Der Mann blieb unverletzt. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.
Wie folgt finden Sie nochmals die wichtigsten Tipps der unterfränkischen Polizei:
• Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie stets den Straßenverhältnissen angepasst.
• Abstand halten: Durch längere Bremswege ist ein größerer Abstand zum Vorausfahrenden nötig. Fahren Sie vorausschauend, um Bremsmanöver frühzeitig einschätzen zu können.
• Vorsichtig lenken: Besonders in Kurven oder beim Spurwechsel können abrupte Lenkbewegungen zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen.
• Hauptstraßen nutzen: Nebenstraßen und Schleichwege sind oft später geräumt oder gestreut. Auf viel befahrenen Straßen ist der Winterdienst meist früher unterwegs.
• Vorsichtig bremsen: Bremsen Sie frühzeitig. Vor Kreuzungen, auf Brücken und in Waldstücken besteht erhöhte Glättegefahr.
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